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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Souvenirs: Ein Stück Hude in der Flasche

22.02.2011
NWZonline.de NWZonline 2015-07-30T08:44:10Z 280 158

Souvenirs:
Ein Stück Hude in der Flasche

HUDE Wer Freunden und Bekannten aus der Ferne etwas mitbringen will, steht oft vor einem großen Problem. „Früher hat man immer Teller, Tassen und ähnliches gehabt“, erinnert sich Jens Burgdorf, der Inhaber der Klosterschänke in Hude. Das sei heute nicht mehr zeitgemäß, ist Burgdorf überzeugt.

„Viele Leute haben uns angesprochen und gesagt, dass sie etwas mit Klosterbezug haben möchten“, sagt der Gastronom. Auf die Idee zu einem neuen Mitbringsel habe ihn schließlich Axel Schwirtz gebracht, der in der Flores-Apotheke schon seit Längerem den „Klosterbruder“ vertreibt. Den gibt es nun auch in der Klosterschänke – ergänzt durch vier weitere Spirituosen. Burgdorf hat sich von der Idee überzeugen lassen und hat nun den „Schwarzen Abt“ (Lakritz-Likör), „Ocist“ (Aquavit), „Ruinen-Nebel“ (Anis-Likör) und „Novizenölung“ (Granatapfellikör).

Jens Burgdorf war bei der Konzeption seiner Souvenirs besonders der Bezug zum Kloster wichtig. „Ocist“ sei beispielsweise der lateinische Name für Zisterzienser, erklärt er. Jede Flasche trägt auf ihrem Etikett dazu einen historischen Stich der Huder Klosterruine. Produziert werden die Spirituosen von einer Firma in Neuhaus an der Oste (Landkreis Cuxhaven). Sie füllt die Schnäpse in Apothekerflaschen ab. Damit wolle er zeigen, dass der Inhalt nicht nur ungesund ist, so Burgdorf.

„Wein und Spirituosen sind mein Hobby, diese vier Sorten haben mir aber noch im Sortiment gefehlt“, erzählt der Gastronom. Er ist von der Auswahl, die sein Sortiment bereichert, begeistert. „Der Aquavit ist richtig rund und weich“, erzählt Burgdorf. Bei den Gästen sei der Aquavit genauso wie die Novizenölung „der Renner“. „Der Granatapfellikör wird auch gern mit Sekt gemischt.“

Auch Marco Brinkmann, der Inhaber des Huder Geschäfts „Feine Kost“, setzt bei den Mitbringseln auf Spirituosen. Er vertreibt seit Kurzem das „Lanz-Öl“, einen Kräuter-Likör. Ihn ziert auf seinem Etikett ebenfalls ein historischer Stich. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um die Klosterruine, sondern um einen alten Traktor. „Der Likör wird eigens für uns in der Eifel produziert“, sagt Marco Brinkmann.