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Im Jadebusen wird ein abgestürztes Flugzeug gesucht
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Aktualisiert vor 7 Minuten.

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Im Jadebusen wird ein abgestürztes Flugzeug gesucht

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

„Einen Kindheitstraum erfüllt“

27.07.2011

DüNGSTRUP „Ich habe mir einen kleinen Kindheitstraum erfüllt“, sagt Tim Pieper nicht ohne Stolz. Der gelernte Modelltischler aus Düngstrup hat sich vor wenigen Wochen selbstständig gemacht – und kann sich derzeit über Auftragsmangel nicht beklagen. „Es läuft gut an“, gibt der 36-jährige Tischlermeister zu. Die Kunst sei es aber, das ganze Jahr über Arbeit zu bekommen, ergänzt Ehefrau Dorina.

Seinen Traumberuf erlernte Tim Pieper bei einer Delmenhorster Firma. „Dort war ich auch mehr als zehn Jahre lang beschäftigt“, erzählt der Düngstruper. Das Unternehmen fertigte Modelle für Prototypen in der Autoindustrie; musste dann aber Insolvenz anmelden. Pieper nutzte die Zeit. Der Vater von zwei Söhnen – Theis (4 Jahre) und Ron (1) – ging in Elternzeit. In den Abendstunden machte er seinen Meister. „Eine volle Berufstätigkeit und nebenbei die Meisterschule in Oldenburg hätte ich gar nicht geschafft“, räumt er ein. So konnte er sich um die Kinder kümmern und sich mit Ehefrau Dorina, die in einer Delmenhorster Apotheke tätig ist, abwechseln.

Ende April hatte Pieper seinen Tischlermeister in der Tasche. Die Abschlussarbeit war eine Projektarbeit, von der im Wohnzimmer unter anderem der Tisch – ein filigranes Holz-Ypsilon, auf dem eine Glasplatte liegt – zu sehen ist. Die Werkstatt war ohnehin bereits vorhanden. „Es war ein gleitender Übergang in die Selbstständigkeit“, sagt der Jungunternehmer. Mit diversen Computerkursen machte er sich zudem fit für die notwendige Büroarbeit.

Vor allem im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus hat sich Pieper bereits diverse Aufträge „an Land gezogen“. Der 36-Jährige fertigt Holzterrassen, extra Stege oder Zäune. Viel sei er im Bereich Landwirtschaft unterwegs, erzählt der Tischlermeister. Mal handele es sich um Dielentore, mal um alte Holztüren. Aber auch Garderoben oder Schränke entstanden schon in der kleinen Düngstruper Werkstatt. Seine Kunden erreiche er oft „über Mundpropaganda“. Die Touren haben ihn schon bis in die Wesermarsch geführt.

Bislang hat Pieper für den Materialtransport den Familien-Kombi nebst Anhänger genutzt. Die Zeit ist vorbei. Die erste große Investition als Unternehmer war ein Kastenwagen. „Da kann ich auch mein Werkzeug vernünftig unterbringen“, erklärt er. Ansonsten will er bei großen Anschaffungen zurückhaltend sein. „Wir wollen die Firma Stück für Stück aufbauen“, weiß Pieper mit seinen Vorsätzen auch Ehefrau Dorina hinter sich.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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