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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Einsatz nicht einen Tag bereut

05.04.2014

Ganderkesee Heike Arnecke und Susanne Kodanek ist Erleichterung anzumerken. Und auch ein bisschen Stolz. Mit großer Unterstützung durch ihre Ehemänner, Verwandte und Freunde (sowie natürlich durch beauftragte Firmen) haben die beiden binnen sechs Monaten das frühere Wohnhaus Privatweg 13 in die neue „SenioriTa“-Tagespflege verwandelt. Am Mittwoch wurde die letzte Fliese verlegt – das Werk war vollbracht.

Zur Vorgeschichte: Die beiden gelernten Krankenschwestern und Pflegedienstleiterinnen hatten am 15. Dezember 2008 den Sprung ins kalte Wasser gewagt – und in Räumlichkeiten des Wohnparks am Fuchsberg die Tagespflege SenioriTa mit anfangs 13 Plätzen eröffnet. Beide hatten die Erfahrung gemacht, dass für viele ältere Menschen die Einsamkeit ein großes Problem darstellt – und sie wollten ein Angebot machen, das zu ändern.

Das neue Unternehmen, so erinnert sich Susanne Kodanek, lief anfangs schleppend an. „Ab Mitte Januar hatten wir einen Gast für einen halben Tag pro Woche.“ Doch ab Februar 2009 „ging es kontinuierlich bergauf“. Was den beiden entgegenkam: Mittlerweile hatte sich eine Gesetzesänderung herumgesprochen, wonach die Pflegekassen die Betreuung in Tagespflege-Einrichtungen finanziell fördern.

Seit dem März 2010 sei SenioriTa ausgebucht gewesen, berichtet Heike Arnecke. Ende desselben Jahres vergrößerten die beiden Geschäftsführerinnen die Einrichtung durch zusätzliche Räume auf 15, 2011 auf 17 Plätze. Wieder ein Jahr später trugen sich die beiden Frauen mit dem Gedanken, die Tagespflege in anderen, eigenen Räumen anzubieten – und gingen auf die Suche.

Fündig wurden sie am Privatweg 13. Ende 2013 zog SenioriTa dorthin um. Ob sich denn ein Wohnhaus überhaupt für eine Tagespflege mit 17 Plätzen eigne? „Ja“ sagen die beiden. „Die Gäste sind ruhiger geworden“, Weglauftendenzen seien „gleich null“. Die Atmosphäre sei „total entspannt“, es gebe viel zu entdecken. Dazu trage auch der Garten bei. Positiv sei ferner, dass ausreichend Parkraum vor dem Haus vorhanden sei.

Allerdings: Für die neue Nutzung musste vieles umgestaltet oder umgebaut werden. So entstand dort, wo sich zuvor eine Doppelgarage befand, ein Sanitärtrakt – und die Terrasse wurde zu einem hellen Wintergarten. „2000 Stunden Eigenleistung“ steckten im Umbau, sagt Heike Arnecke. „Ganz schön anstrengend“ sei die Zeit gewesen, auch, zumal das Haus ja ab Januar schon für die Tagespflege genutzt wurde. „Aber wir haben diesen Einsatz noch nicht einen Tag bereut.“

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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