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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

ROLLENDE REDAKTION: Einzelhandel wird rege diskutiert

07.11.2009

SANDKRUG Der Einzelhandel war das bestimmende Thema bei den Menschen, die am Freitagnachmittag zur Rollenden Redaktion der NWZ beim Wochenmarkt in Sandkrug kamen. Auch untereinander diskutierten die Gäste die verschiedenen Ansätze.

Seit 30 Jahren wohnt Gerd Abel in Sandkrug. Er meint: „Die Kaufleute haben über Jahrzehnte die Discounter aus dem Ort gehalten. Deshalb sind ihnen die Kunden weggelaufen und gehen jetzt nach Wardenburg, wo sie alles an einem Ort haben. Ein starker Discounter wäre wichtig für Sandkrug. Ich persönlich hätte ihn gerne im Gewerbepark, aber ich sehe auch die Gefahr, dass der Ort dadurch ausblutet.“

Auf keinen Fall einen Supermarkt im Wald hinter dem Auvers-le-Hamon-Platz möchte Kai Bliemeister aus Hatterwüsting. „Man sollte lieber den Wochenmarkt wieder stärken“, findet er. „Und wer zu Aldi will, fährt nach Kirchhatten oder Wardenburg.“ Die Versorgung mit Supermärkten findet Bliemeister für Sandkrug ausreichend. „Ich fände einen Schlüsseldienst und einen Schuhmacher wichtiger.“

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Wolfgang Urban wohnt am Mühlenweg, er möchte dort keinen neuen Markt. „Dann ersäuft der Weg im Verkehr, das wird jetzt schon immer mehr, man kommt kaum noch aus der Ausfahrt.“ Urban findet außerdem, dass die Anlieger am Mühlenweg nicht ausreichend in die Planungen einbezogen werden. Auch Günther Kohrs findet, dass die Gemeinde bei solchen Entscheidungen die Bürger über Versammlungen einbinden sollte.

Für einen Markt am Mühlenweg sprechen sich Gerd Makella und Anita Sperlich aus. „Die Gemeinde besteht auch aus den Randlagen, die neuen großen Siedlungen brauchen die Versorgung“, findet Makella. Generell müsse die Infrastruktur für die Siedlungen im Osten ausgebaut werden, zum Beispiel durch eine Buslinie. Anita Sperlich sagt: „Die jungen Leute fahren alle nach Oldenburg, Wardenburg oder Kirchhatten zum Einkaufen, wir sollten doch sehen, dass wird hier im Ort ein interessantes Einkaufsziel haben.“

Gerhard Suffert aus Sandkrug plädiert auch für einen Standort im Osten des Ortes. „Ich bin viel mit dem Rad unterwegs, ich muss immer über die Bahnlinie, wenn ich einkaufen will.“ Was ihm nicht gefällt ist eine „Basta-Politik“. „Das ist nicht in Ordnung“, sagt er. „Die Bürger müssen einbezogen werden.“

Ganz klar für einen Markt im Ortszentrum hinter den Kirchen spricht sich Erich Ebisch aus Hatterwüsting aus. „Das würde den toten Kern von Sandkrug beleben“, ist er überzeugt. Die Pläne für den Mühlenweg klingen für ihn nach „Kungelei“.

Für den Markt im Zentrum plädiert auch Marianne Brüning: „Standorte im Mühlenweg oder im Gewerbepark sind bürgerfeindlich.“ Ein Stück Kiefernwald sei leicht zu verschmerzen und solange der Bürgerpark unberührt bleibt, „wäre das eine Sache, von der auch der Wochenmarkt profitieren könnte.“

„Ein Fiasko für das Ortsbild“ wäre der Standort Mühlenweg meint Oliver Kilian. Er findet, analog zum Leitbild für Kirchhatten müsste ein Ortsentwicklungskonzept für Sandkrug erstellt werden, das von allen Bürgern getragen werde.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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