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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wichernstift In Elmeloh: 70 Jahre im Dienst der Nächstenliebe

01.09.2018

Elmeloh Es ist eine mitunter turbulente Geschichte, auf die das 1948 gegründete Wichernstift zurückblickt. „Das Schicksal hat es aber in letzter Zeit gut gemeint“, sagte Mario Behrends, kaufmännischer Vorstand des Wichernstifts in Elmeloh, anlässlich der Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag. Mit dem geplanten Klinikneubau schaue man „optimistisch in die Zukunft“.

Optimismus und Zukunft waren am Freitagvormittag zwei der am häufigsten genutzten Wörter. In die Vergangenheit, auf die Anfänge als Hilfe für „Wanderkinder“ nach dem Krieg, auf die finanzielle Schieflage des Wichernstifts vor einigen Jahren, auf die Herausforderungen bei der Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen wurde auch geblickt, aber vornehmlich richten sich die Augen von den Vorständen Mario Behrends und Wolfgang Walter nach vorne. Im kommenden Sommer soll der Neubau der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie auf dem Gelände in Elmeloh beginnen – 21 Millionen Euro steuert allein das Land Niedersachsen hinzu. „Das ist ein Projekt, auf das sich das ganze Wichernstift freut“, so Wolfgang Walter.

Auch Alice Gerken, Bürgermeisterin der Gemeinde Ganderkesee, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass mit dem Neubau die Arbeit des Wichernstifts weiter etabliert wird.“ Landrat Carsten Harings sprach davon, wie sehr er seitens des Landkreises die Zusammenarbeit schätze, auch wenn es vor und zu Beginn seiner Amtszeit vielleicht Skepsis aufgrund der finanziellen Situation der Einrichtung gegeben habe.

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Axel Jahnz, Oberbürgermeister der Stadt Delmenhorst, betonte die Bedeutung des Wichernstifts für seine Bewohner, für die Patienten, für die Menschen: „Für viele ist das Wichernstift ein Zuhause geworden“, sagte er. Das liege nicht zuletzt daran, dass es hier „nicht nur um die Betreuung, sondern auch um das Persönliche“ gehe. Das Wichernstift mit seiner Jugendhilfe, der Altenpflege, der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Förderschule sei „ein Leuchtturm“ – eine Formulierung, die auch Uwe Kollmann, Kaufmännischer Vorstand der Diakonie im Oldenburger Land, in seinem Grußwort benutzte.

Als Wertschätzung für die geleistete Arbeit zeichnete Uwe Kollmann Wichernstift-Vorstand Wolfgang Walter während des Festaktes mit dem „Kronenkreuz in Gold“ der Diakonie aus.

Den Abschluss des Festaktes für Mitarbeiter und geladene Gäste bildete der Vortrag von Referent und Autor Prof. Dr. Jens Weidner. Das Thema: Optimismus.

Am Freitagnachmittag feierten zudem die Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie die Altenhilfe und die Wichernschule ihre Sommerfeste. Der Abend gehörte ganz den Mitarbeitern, die mit Musik und Tanz feierten.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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