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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Englands Kultur und Technik kennen lernen

08.03.2012

WILDESHAUSEN Die Chance, fünf Wochen in England zu verbringen, hat jetzt Siegfried Baier aus Emstek bekommen. Der 19-Jährige ist im dritten Ausbildungsjahr zum Elektroniker mit Fachrichtung Automatisierungstechnik bei der Hermes Systeme GmbH in Wildeshausen. Möglich macht das das Programm „Ready for Europe – mobil“ des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW). Es richtet sich an Auszubildende und duale Studenten.

Am 24. März dieses Jahres geht es für Baier los nach Liverpool. Dort wird er an einem einwöchigen Sprachkursus teilnehmen und im Anschluss daran vier Wochen bei „Lorne Stewart“, dem Dienstleistungspartner für den S-Bahn-Betreiber „Merseyrail“ arbeiten – im elektronischen Bereich. „Merseyrail organisiert sich gerade neu, wir hatten schon Auszubildende da. Der Betreiber ist steuerungsmäßig nicht so weit vorne wie wir in Deutschland“, sagt Matthias Kühnel von BNW. Des Weiteren sei die Qualität der dualen Ausbildung in Deutschland sehr hoch. Laut Kühnel gebe es in Deutschland einen Fachkräftemangel im technischen Bereich, befeuert durch erneuerbare Energien: „Wir mühen uns, die Ausbildung attraktiver zu machen.“

Die Teilnehmer des Auslandspraktikums sind generell in Gastfamilien untergebracht. Der 19-Jährige wird bei einem alleinstehenden Rentner wohnen. Den Tipp für das Praktikum hat Baier von Ausbildungsleiter Dirk Schönhoff bekommen. „Ich möchte dort Auslandserfahrungen sammeln und die Kultur und Technik kennen lernen“, sagt Baier in Vorfreude auf den Aufenthalt. „Die Nachfrage nach Auslandsaufenthalten ist bei uns sehr groß“, erklärt Kühnel. „Wir haben gute Erfahrungen mit der Unterbringung in Gastfamilien gemacht. Wichtig ist, dass die Auszubildenden von morgens bis abends Englisch reden, denn nur so lernen sie das.“

Finanziert wird der Aufenthalt mit 1100 Euro von Hermes Systeme, etwa 1400 Euro steuert das EU-Programm „Leonardo da Vinci“ für Unterkunft und Reisen vor Ort bei. Den Aufenthalt hat Baier als Bonus für seine gute Arbeit bei Hermes bekommen. Geschäftsführer Ingo Hermes: „Ich hätte das damals auch gemacht, wenn ich die Chance dazu gehabt hätte.“

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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