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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Es geht los am Ebereschenweg

26.01.2011

GANDERKESEE „Jetzt geht es wirklich los!“ Unüberhörbar schwang in dieser Feststellung von Ganderkesees Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas Erleichterung mit – darüber nämlich, dass hinter diesem Satz nicht länger ein Fragezeichen steht, sondern ein dickes Ausrufezeichen.

Bauantrag schon 2008

Seit Herbst 2008, als der Bauantrag eingereicht wurde, wartet Ganderkesee darauf, dass die Firma Einsiedel & Partner den nächsten Bauabschnitt ihres Senioren-Wohnquartiers am Ebereschenweg in Angriff nimmt. Am Dienstagnachmittag nun erfolgte der erste Spatenstich für das 4,8-Millionen-Euro-Projekt.

„Etwas zu lange“ habe die Vorbereitung gedauert, räumte auch Geschäftsführer Dieter Einsiedel ein. Jetzt werde es aber „mit Riesenschritten“ vorangehen. Am kommenden Montag rücken Bagger und Baufahrzeuge an, in zehn bis zwölf Wochen soll das Richtfest gefeiert werden und die Fertigstellung des Komplexes ist für Frühjahr 2012 geplant.

Sechs Hausgemeinschaften mit insgesamt 48 Appartements werden am Ebereschenweg gebaut, wo seit Anfang 2008 bereits zwei Häuser für betreutes Wohnen mit 17 bzw. elf Wohneinheiten stehen. Während diese für Bewohner der Pflegestufe I konzipiert sind, stehen die Neubauten auch für Senioren mit der Pflegestufe II zur Verfügung.

„Betreuung und Service in Hausgemeinschaften für Senioren“, nennt Einsiedel das Konzept, das sich an Menschen richte, die „trotz Pflegebedürftigkeit selbstbestimmt ihren Alltag gestalten möchten“. Einsiedel betonte: „Das wird hier kein Pflegeheim.“

Keine festen Zeiten

Anders als in stationären Pflegeeinrichtungen werde nicht in die Tagesgestaltung der Bewohner eingegriffen, erläuterte Betreuungsleiterin Nicole Kister. So gebe es zum Beispiel keine festen Weck-, Schlaf- oder Essenszeiten. Ein zentrales Speisenangebot deckt alle Mahlzeiten ab, doch jede Wohnung ist auch mit einer kleinen Küche ausgestattet. Darüber hinaus gibt es Gemeinschaftsräume und -küchen für jede Etage, damit die Bewohner gemeinsam kochen oder andere Dinge unternehmen können. Ein zentrales Anliegen des Wohnkonzeptes sei nämlich, erklärte Dieter Einsiedel, der drohenden Vereinsamung älterer Menschen entgegenzuwirken.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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