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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

UMZUG: Eskimos wünschen sich Wärme

18.02.2009

GANDERKESEE Ein Festwagen, der einem über den Fuß fährt, oder ein platter Reifen – die „Ackergäule“ kann nichts mehr schocken. Die Fußgruppe hat in ihrer 28-jährigen „Faschingskarriere“ schon vieles erlebt. Die Frage, ob ihnen auch in diesem Jahr etwas schief gehen könnte, lässt sie kalt – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn beim diesjährigen Umzug mischen sie sich als Eskimos ins Getümmel.

Und dafür wird schon seit Wochen im Keller von Andreas und Meike Renken in Ganderkesee geschneidert. Bei den „Ackergäulen“ sind die Kostüme nämlich in jedem Jahr von den Frauen komplett selbst genäht. Und die Maschine rattert und rattert: 27 Eskimogewänder für Frauen, Männer und Kinder samt Fell-Kapuzen müssen bis zum Umzugstag fertig sein. Dazu kommen noch Stulpen und Strumpfhosen.

„In diesem Jahr haben wir relativ spät mit den Vorbereitungen angefangen“, sagt Heike Nabasik, ein Gründungsmitglied der Gruppe. Erst im November entschieden die Frauen der „Ackergäule“ über die Art der Verkleidung, sonst geht es schon im September los. „Aber pünktlich fertig geworden sind die Kostüme in jedem Jahr“, so Nabasik.

Ob Mexikaner, Grüne Punkte, Neandertaler oder Piraten, die „Ackergäule“ haben schon viele originelle Kostümideen umgesetzt. „Die Verkleidung zum Thema ,venezianische Nacht’ im vergangenen Jahr war am aufwendigsten“, meint Meike Renken. 2002 ergatterten die „Ackergäule“ sogar den fünften Platz für Fußgruppen, aber eine gute Platzierung ist nicht ihr vorrangiges Ziel. „Es soll einfach Spaß machen“, sind sich alle einig.

Und den haben sie in jedem Jahr wieder. Denn die „Ackergäule“ gehören zu den ältesten Fußgruppen im Ganderkeseer Fasching. Ihr Name geht zurück auf die Teilnahme bei einer Handball-Ortsmeisterschaft. Viele Mitglieder der damaligen Mannschaft wohnten an der Straße „Am Acker“.

NWZ-Spezial: Informationen, Bilder, einer Webcam und Videos vom Fasching in Ganderkesee

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Seitdem gingen einige Mitglieder, und es kamen neue hinzu. Der Name ist geblieben. Heutige „Ackergäule“ sind anfangs bereits schon als Kinder mitgelaufen. Ein fester Kern von etwa zehn Feierlustigen ist von Beginn an dabei, darunter Heike Nabasik, Meike Renken und Meike Kammler samt Ehemännern. Die letzteren übernehmen jedes Jahr die „grobe Arbeit“ und fertigen einen kleinen Mottowagen an. Der ist in diesem Jahr ganz in weiß gehalten – und sieht natürlich aus wie ein Iglu.

Für den Umzugstag erhoffen sich die „Ackergäule“, dass ihre „Kamelle“, 2000 kleine Tüten Popcorn und Erdnussflips, reichen und dass die Zuschauer am Straßenrand richtig mitfeiern. Natürlich soll auch das Wetter mitspielen: „Wir sind zwar Eskimos, aber eisig kalt mögen wir es auch nicht“, sind sie sich einig.

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