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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Umweltausschuss: Extra emsige Sparer mit Energiebonus belohnen

28.02.2013

Dötlingen Einen Kinderbonus gibt es bereits in der Gemeinde Dötlingen beim Kauf von Grundstücken. Pro Quadratmeter werden 2,50 Euro pro Kind beim Preis erlassen. Jetzt will die Kommune auch einen energetischen Faktor beim Grundstückskauf einführen. Alle Fraktionen begrüßen diesen „Energiebonus“, doch bei den Details der Satzung und der maximalen Höhe der Förderung gehen die Meinungen noch auseinander. Letztlich empfahl eine knappe Mehrheit aus Rudi Zingler (SPD), Eckehard Hautau (FDP) und Timo Schürmann (Grüne), die Satzung neu zu staffeln und dabei von maximal 5000 Euro auszugehen. Seitens der CDU lehnten Beate Wilke und Torsten Schwarting diesen Vorschlag angesichts der ihres Erachtens zu hohen Fördersumme ab.

Mehr als gesetzlich vorgeschrieben

Grundsätzlich sollen mit dem Energiebonus nur Bauherren in der Gemeinde Dötlingen gefördert werden, die beim Neubau die gesetzlichen Vorgaben mehr als erfüllen und verstärkt auf Nutzung erneuerbarer Energien und einen niedrigen Energieverbrauch achten. Dafür hat die Verwaltung ein Punktesystem entwickelt, dass das Effizienzhaus 70 als Basis setzt. Zusätzliche Maßnahmen bei Dämmung und Lüftung, bei der Heizung oder auch der Einbau einer Photovoltaikanlage mit Strom-Eigennutzung oder thermographische Untersuchung beziehungsweise Blower-Door-Messung bringen Punkte.

Folgende Modellrechnung machte die Verwaltung auf: Ein Passivhaus mit thermischer Solaranlage mit Heizungsunterstützung sowie einer Photovoltaikanlage bekäme 15 Bonuspunkte. Zehn Cent würden pro Quadratmeter angerechnet, so dass bei einem Grundstück von 800 Quadratmetern der Energiebonus (gleich Preisnachlass) 1200 Euro betragen würde.

Als nächster Schritt soll Bauamtsleiter Uwe Kläner mit Ingenieur Andreas Hauth, beratendes Ausschussmitglied, kurzfristig am Konzept feilen. Verwaltungsausschuss und Rat beraten dann über den veränderten Entwurf.

Bündnis 90/Die Grünen hatten den Energiebonus ins Gespräch gebracht. Folglich begrüßte Timo Schürmann, zugleich Ausschussvorsitzender, grundsätzlich den Vorschlag, zeigte sich aber über die Höhe enttäuscht. „Der Wille ist da, aber das Portemonnaie ist geschlossen“, so Schürmann. Er wünschte sich ein ähnliche Größenordnung wie beim Kinderbonus. Zwar handele es sich um eine „Symbolgeschichte, aber wir sollten ein paar Euros in die Hand nehmen.“

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So sah es auch Eckehard Hautau, der 1200 Euro nicht als Anreiz für den Bau eines Passivhauses empfand. Er regte an, im Maximalfall 5000 Euro als Bonus für ein Passivhaus zu zahlen.

Andreas Hauth bezifferte die Mehrkosten auf 20- bis 30 000 Euro bei Passivhäusern. Er ergänzte, dass sie nur selten gebaut würden. Er schlug eine Staffelung mit der Maximalsumme 5000 Euro für das Passivhaus vor. Rudi Zingler sah den Vorschlag der Verwaltung als sehr guten Einstieg in die Materie an. Torsten Schwarting erinnerte daran, dass es genügend Branchen gebe, die gar keine Anreize zum Energiesparen erhielten. Ihm erschienen 5000 Euro als zu hoch.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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