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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Rad-Chaos im Schuppen? Ein Harpstedter räumt auf!

14.11.2014

Harpstedt Fahrradfahrer kennen das Problem: Räder im Schuppen oder in der Garage nehmen eine ganze Menge Platz in Anspruch. Werner Meyer aus Harpstedt meint, er habe die Lösung dafür gefunden: Bicyclejack.

„Fahrradaufhängungen gibt es bereits in mehreren Varianten. Ich habe aber einiges an der Qualität und dem Design verändert“, erzählt der Betriebsleiter einer Firma in Wildeshausen. Seit gut vier Jahren tüftelt der 45-Jährige an einer platzsparenden Fahrradaufhängung. Seit Oktober ist seine Marke angemeldet, geschützt und der Vertrieb hat begonnen. Bei der Frage, wie viele Bicyclejacks Meyer bereits verkauft hat, hält er sich bedeckt. „Sagen wir so: Unsere Umsatzprognosen wurden deutlich übertroffen.“

Meyer erklärt detailliert, wie die Aufhängung funktioniert: Der Bicyclejack wird hochkant an eine Wand montiert. Das Vorderrad wird in einen kunststoffummantelten Haken eingehängt. Nach dem Lösen einer Hubsicherung zieht eine Gasdruckfeder das Fahrrad am Vorderrad nach oben. Radmulden nehmen Vorder- und Hinterrad auf, damit die Wand nicht schmutzig wird. Das Fahrradschloss kann durch einen Bügel gezogen werden.

„Somit ist es möglich, bis zu 40 Prozent Platz zu sparen“. Hinzu komme, dass man nicht mehr mehrere Räder wegschieben müsse, um an eines zu kommen. „Man blättert das Rad einfach wie eine Buchseite um, damit man an ein anderes Rad herankommt.“

Um das Fahrrad wieder herunterzubekommen, muss man mit ein wenig Schwung am Sattel ziehen und die Fahrt kann losgehen.

Im heimischen Büro hat sich der Harpstedter eine Werkstatt eingebaut, in der er den Bicyclejack zusammenschraubt, verpackt und über das Internet vertreibt. „Alles läuft hier in Eigenregie innerhalb der Familie ab“, erzählt er. Leben kann die Familie davon noch nicht. Der Tüftler hat sich neben seinem Job alles selbst beigebracht, um die Aufhängung zu fertigen. „Natürlich war das schwierig. Doch es macht auch eine Menge Spaß“, so Meyer.

Seine Frau Brigitte steht ihm tatkräftig zur Seite und unterstützt ihren Mann, wo es nur geht. „Ich fand die Idee wirklich toll. Das ist einfach eine gute Sache“, wie sie erklärt. Bereits bis in die Schweiz haben die Meyers ihren Bicyclejack verkauft. „Wir hoffen, dass es so weitergeht, wie es angefangen hat“, freut sich das Ehepaar.

Die Namensfindung sei ganz leicht gewesen, erzählt der 40-Jährige. „Das Wort „Bicycle“ steht für Fahrrad und „Jack“ werden im Englischen Hebevorrichtungen genannt. Somit war der Name für uns klar. Bicyclejack.“

Ann-Christin Scharf Volontärin / NWZ-Redaktion
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