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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Jubiläum: Fahrstunden seit halbem Jahrhundert angeboten

04.08.2015

Wardenburg Rolf Müller erinnert sich genau an den Tag, als er mit seinem Vater auf der Suche nach geeigneten Räumen für seine erste eigene Fahrschule durch die Gemeinde Wardenburg spazierte. In diesem Jahr feiert seine Fahrschule nun ihr 50-jähriges Bestehen. Müller kann nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht.

„Gefühlsmäßig ist das alles noch gar nicht weit weg. Wenn man jung ist, kann man sich gar nicht vorstellen, wie schnell die Jahre so an einem vorbei flitzen“, sagt der heute 75-Jährige.

1965 hat er die Fahrschule eröffnet. Früher sei in dem Haus die Bauernschänke untergebracht gewesen. „Das hier war der Eingang zu den Sälen“, sagt Müller.

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Schon sein Vater, Ernst Müller, hatte eine Fahrschule in Oldenburg. „Ich habe das mit ins Blut bekommen“, sagt Rolf Müller. „Es war schon immer mein Traumberuf“, sagt er. Schon längst führt er die Fahrschule in Wardenburg nicht mehr selbst. Er hat sie in gute Hände gegeben. Stephan Ewers hat die Fahrschule 2005 übernommen.

Müller und Ewers kennen sich seit Jahrzehnten. „Ich war der Nachbarjunge, habe selbst alle meine Führerscheine bei Rolf gemacht“, erinnert er sich. Müller habe den Beruf immer gerne gemacht, sagt er.

Doch als Ewers ihn fragte, was er davon halte, wenn er Fahrlehrer werde, riet Müller ihm ab. Die Arbeitszeiten seien ein Manko. „Man arbeitet, wenn andere Feierabend haben“, sagt Ewers. Doch Ewers entschied sich trotzdem für den Beruf des Fahrlehrers. Beide beteuern, was für ein schöner Beruf es sei.

Täglich die selben Strecken zufahren, sei nicht langweilig, sagen sie. Schließlich müssten sie sich jeden Tag auf neue Situationen und neue Charaktere einstellen. Angst, sich mit einem Fahrschüler auf die Straßen zu begeben, habe er nie gehabt, sagt Müller.

Dennoch erlebten die Fahrlehrer mit ihren Schülern schon so einiges. Einmal sprang Müller und seinem Schüler ein Reh vors Auto. Der Schüler riss das Lenkrad herum in Richtung Gegenfahrbahn. „Der Junge war Maurer, da musste ich mich ganz schön anstrengen, das Lenkrad wieder zurück zu drehen“, erzählt er.

Und Ewers erzählt: „Ich beginne die Fahrstunde immer damit, dass ich sage, wenn du irgendwelche Fragen hast. Frag mich. Ich bin dein persönlicher Coach.“

Ein Schüler wollte dieses Angebot jedoch ausgerechnet auf einer viel befahrenen Kreuzung annehmen und stoppte den Wagen mitten auf der Straße. „Ich habe einen großen Lastwagen auf uns zufahren sehen. Da muss man Ruhe bewahren“, sagt er. Ewers beschäftigt inzwischen ein Team von drei Fahrlehrern und einer Verwaltungsangestellten.

Den Schülern steht eine ganze Flotte von motorisierten Zweirädern und Autos zur Verfügung. Ihre Ferienkurse, das „Führerschein Camp“, wird sogar von Schülern aus Hamburg, Berlin oder Nordrhein Westfalen genutzt. Inzwischen hat Ewers auch die Zweigstelle in Sandkrug wiedereröffnet, die Rolf Müller erstmals 1966 eröffnet hatte.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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