• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 5 Minuten.

Tod Des Kasseler Regierungspräsidenten
Generalbundesanwalt übernimmt Fall Lübcke

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Fairtrade in der Gemeinde Hude

21.11.2018
Die Grünen wollen, dass Hude Fairtrade-Gemeinde wird. Welche Möglichkeiten die Gemeinde hat, stellt Bündnis 90/Die Grünen an diesem Mittwoch, 21. November, ab 20 Uhr in der Klosterschänke in Hude öffentlich vor. Detlef Bollmann aus Wardenburg erzählt vom Fairtrade-Konzept in seiner Gemeinde. Fraktionschefin Karin Rohde (65) erklärt vorab, worum es bei Fairtrade geht.
Frage: Was ist Fairtrade? Welche Problematik steckt dahinter?
Karin Rohde: Fairtrade bedeutet, dass Produkte, die in Entwicklungsländern hergestellt werden, fair gehandelt werden. Es wird auf die Produktions- und Arbeitsbedingungen geachtet. Die Menschen bekommen für ihre Arbeit faire Preise, damit sie davon leben können. Auch der Umweltschutz muss eingehalten werden.
Frage: Was wünschen Sie sich für Hude?
Karin Rohde: Ich würde mir wünschen, dass Hude eine Fairtrade-Gemeinde wird. Dabei geht es in erster Linie um Bewusstseinsbildung. Das heißt, ich werde mir bewusst, was ich kaufe und wo es herkommt. Es wäre schön, wenn sich die Menschen allgemein mehr Gedanken darüber machen würden.
Frage: Was muss Hude tun, um Fairtrade-Gemeinde zu werden?
Karin Rohde: Die Hürden sind nicht hoch. Die Kirche ist offen für das Thema. Die Lebensmittelläden haben bereits viele Fairtrade-Produkte in ihrem Sortiment. In einigen Schulen und Kita’s werden schon tolle Projekte durchgeführt. Die Gemeindeverwaltung könnte bei öffentlichen Veranstaltungen fairen Kaffee anbieten. Und wenn dann noch ein, zwei Restaurants und Vereine mitmachen, reicht das schon. Das Wesentliche ist, dass es einen Gemeinderatsbeschluss dafür gibt und eine Steuergruppe eingerichtet wird, in der alle Aktivitäten gebündelt und beworben werden.
Frage: Haben Sie schon Resonanz für ihr Vorhaben bekommen?
Karin Rohde: Ich bin eigentlich überall offene Türen eingelaufen. Das Interesse erscheint mir groß zu sein. Ich hoffe auf eine breite Unterstützung in der Gesellschaft.
Frage: Sind damit alle Probleme des unfairen Handels gelöst?
Karin Rohde: Es wäre ja schön, wenn der gesamte Welthandel fair wäre. Aber so ist es bei weitem nicht. Ich habe trotzdem Hoffnung. Fairtrade kann nur ein kleiner Schritt sein.
Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.