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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Ahnenforschung: Familie Rodiek feiert ihren uralten Namen

14.06.2017

Hude /Kirchkimmen Sie schreiben sich Rodyk, Rodieck, Rodick oder Rodiek. Wo auch immer auf der Welt Menschen mit diesen Namen leben – der Urhof aller dieser Rodieks liegt in Hude-Kirchkimmen, am Steinkimmer Weg 8. Am Samstag, 17. Juni, findet nach 2008 und 2012 der dritte Rodiek-Familientag statt. Das Motto dieses Mal: „500 Jahre Name Rodiek“.

Denn aus dem Jahr 1517, als auch Luther seine Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg nagelte, stammt der bislang erste schriftliche Nachweis der Namens Rodiek. In einer Steuer-Liste des Delmenhorster Grafen taucht Lutze Rodiek erstmals auf. „Diese alten Dokumente sind im Staatsarchiv Oldenburg einsehbar“, sagt Ahlke Fortmann-Buhre. Sie ist eine direkte Nachfahrin der Rodieks. Sie lebt mit ihrer Familie auf dem Urhof in Kirchkimmen und organisiert das Treffen.

„Wir haben 115 Personen angeschrieben“, berichtet sie. Die Resonanz auf die Einladung war enorm. 101 Anmeldungen liegen vor, darunter 29 Teilnehmer aus den USA, aus Houston und aus Kansas.

Der Familientag beginne am Vormittag, passend zum Reformationsjahr, mit einem Besuch in der Huder St. Elisabeth-Kirche. Pastor Michael Lupas werde den Besuchern eine Führung in englischer Sprache anbieten.

Am Nachmittag geht es dann von 14 bis 18 Uhr bei Kaffee, Tee und Kuchen im Vielstedter Bauernhaus um den Austausch von Familiengeschichten und das Wiedersehen von lange nicht gesehenen Familienmitgliedern. Und auch einige neue Gesichter werden erwartet.

Manfred Diers, Ahnenforscher aus Oldenburg, wird an diesem Nachmittag dabei sein. Er wird einen Vortrag auch auf Englisch halten. Ahnentafeln, auf denen Familienzweige erforscht werden können, werden ausgelegt.

Zum Abschluss geht es zum Urhof Rodiek. Dort steht seit Dienstag auch ein vier Tonnen schwerer Findling mit Inschrift.

Der Stein sei schon vor 25 Jahren auf dem eigenen Land gefunden worden. Jetzt sei der passende Moment gewesen, ihn zu gravieren, so Ahlke Fortmann-Buhre, die beim Aufstellen von ihrem Mann Rolf, Sohn Christian und Schwiegertochter Heike Buhre unterstützt wurde.

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Der Name „Rodiek“ stammt übrigens von der Bezeichnung: „die vom roten Teich“. Früher standen die Hofgebäude weiter in den feuchten Wiesen. Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Hauptgebäude dann an einer trockeneren Stelle neu aufgebaut. Das jetzige Hauptgebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet.

Familie Fortmann-Buhre bewirtschaftet den Hof als Vollerwerbsbetrieb. Das war auch in den Generationen davor immer so. Mit vielen Höhen und Tiefen. Aber es sei immer gelungen, dass der Hof in der Familie blieb, erzählt Ahlke Fortmann-Buhre.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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