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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Fan von Natur und Motoren

03.05.2014

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. – Dieser Spruch passt zu meinem heutigen Gesprächspartner Ingo Dobe (52). Obwohl wir zusammen in einer Ortschaft wohnen, bin ich eigentlich erst durch das 25-jährige Bestehen seiner Firma „Hülsebusch & Dobe“ auf ihn aufmerksam geworden.

Aufgewachsen ist Ingo in Vosteen, zwischen Habbrügge und Steinkimmen. „Wir hatten in meiner Jugendzeit wohl das erste Jugendzentrum in dieser Gegend“, ist sich Ingo Dobe sicher. Auf dem Gelände vom Lutherstift in Falkenburg, im sogenannten „Hexenhäuschen“, trafen sich die Jugendlichen, um ihre Freizeit zu verbringen. Ob er hier auch seine erste Zigarette geraucht habe? Er lächelt nur.

Sein Taschengeld besserte Ingo mit Eiersuchen auf einem benachbarten Bauernhof auf. Bei über 1000 Hühnern war er dabei schon einige Stunden beschäftigt. Tiere und Natur sind für Ingo Dobe eine Herzensangelegenheit. „Es gibt doch fast nichts Schöneres, als morgens in der Früh draußen in der Natur mitzuerleben, wie der Tag erwacht“, schwärmt Ingo. Viele Jahre züchtete er in seiner Voliere Wellensittiche, heute ist die Vogelzucht in den Händen seines Sohnes Christian.

Zusammen mit seiner jüngeren Schwester Gudrun kaufte Ingo in der Gemeinde Dötlingen ein Grundstück und legte dort ein Biotop an. Für diese Anlage und deren Betreuung wurden die Geschwister mit dem „Goldenen Rebhuhn“ ausgezeichnet. „Hier kann ich entspannen und die Ruhe genießen“, berichtet Ingo mir.

Daher konnte ich es fast nicht glauben, als er von seinen anderen Leidenschaften erzählte, die alles andere als leise sind. Seit Ingo 18 Jahre ist, fährt er Motorrad und besuchte auch viele Motorradrennen im In- und Ausland. Noch heute freut er sich jedes Jahr, wenn es Frühling wird, denn dann kann er wieder mit seiner Maschine auf die Straße. Schon vor der legendären Zeit eines Michael Schumacher war Ingo ein großer Fan der Formel 1 und besuchte auch hier die Rennen in ganz Europa. „Wenn ich an der Rennstrecke den Sound der Formel-1-Autos höre, bekomme ich ein Kribbeln im Bauch“, schwärmt er.

Wäre seine Berufsausbildung später angefangen, wer weiß, was aus ihm geworden wäre. So begann er mit 15 Jahren seine Ausbildung bei Hans-Gerd Meirose als Gas- und Wasserinstallateur. Noch heute schwärmt Ingo von der harten, aber sehr lehrreichen Ausbildungszeit. „Wir hatten einen ungeheuren Respekt vor unserem Lehrherrn. Als er mir nach der Gesellenprüfung das ,Du’ anbot, habe ich lange Zeit gebraucht, bis ich es umgesetzt habe!“

Auch als Geselle machte ihm die Arbeit bei Meirose sehr viel Spaß. Dennoch fassten Ingo Dobe und sein zehn Jahre älterer Arbeitskollege Udo Hülsebusch 1989 aber den Entschluss, sich gemeinsam selbstständig zu machen. Bei Udo Hülsebusch in der Garage fingen die beiden jungen Handwerker an. Was Ingo noch fehlte, war der Meistertitel, und so besuchte er 1990 eine Ganztagsschule in Stade.

Der stetig wachsende Handwerksbetrieb bezog 1994 sein heutiges Domizil an der Güterstraße in Ganderkesee. 2011 verließ sein Partner Udo Hülsebusch die Firma aus gesundheitlichen Gründen. „Wir haben uns blind verstanden“, erzählt Ingo von seinem ehemaligen Partner. Noch heute besuchen beide gemeinsam die Heimspiele von Werder Bremen.

Wenn ich mit Ingo über seine Firma rede, fällt immer wieder das Wort „Team“. Da passt es nur zu gut, dass er jetzt zum Jubiläum seine 19 Mitarbeiter zu einer zünftigen Kremserfahrt eingeladen hat. „Dieses Jubiläum gehört auch meinen Mitarbeitern!“ Ingo ist sich als Chef sehr wohl bewusst, dass er eine große Verantwortung für seine Mitarbeiter und damit auch für deren Familien hat, und natürlich auch seiner eigenen Familie gegenüber.

Seine Familie geht ihm über alles. Gerne badete Ingo als Jugendlicher im Falkensteinsee. Eine der ersten Camper-Familien auf dem dortigen Platz war Familie Arndt aus Oldenburg. So lernte der damals 19-jährige Ingo deren 15-jährige Tochter Beate kennen. „Heute ist dieses 34 Jahre her, und wir sind mittlerweile 29 verheiratet“, verrät Ingo mir stolz. Ganz besonders stolz sind die beiden auf die drei Kinder Annika (28), Christian (24) und Till (10) sowie die Enkeltochter Amy (5).

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Gern sind Ingo und Beate Dobe in geselliger Runde mit ihren Freunden zusammen, und am Wochenende kommt es auch schon einmal vor, dass Ingo in der Küche steht. „Ich koche nicht nur vor Wut, sondern auch am Herd“, lacht er. „Die Leidenschaft zum Essen hat mich zum Kochen gebracht.“ Beate verrät mir dann noch, dass die „gefüllte Ente“, von Ingo zubereitet, ein Genuss ist.

Ingo Dobe,Inhaber der Sanitär- und Heizungsfirma Hülsebusch und Dobe in Ganderkesee

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