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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

STENUMER WALD: FFH-Ausweisung prägt neuen Zehn-Jahres-Plan

05.11.2008

STENUM Wie viel Holz wird im Stenumer Wald künftig geerntet? Wo soll sich die Eiche, wo die Buche entwickeln? Wie stark wird gejagt? Müssen Ausflügler mit neuen Einschränkungen rechnen? – Antworten auf diese und etliche andere Fragen rund ums 100 Hektar große Stenumer Holz wird ab 2009 ein neuer „Managementplan“ geben. Zurzeit laufen die Vorarbeiten für das Werk, das im Frühjahr 2009 auf dem Tisch liegen soll – und dann für zehn Jahre gilt.

„Wir planen längerfristig“, beschrieb Johannes Steffens, Leiter der zuständigen Revierförsterei Stühe, das Unternehmen. Alle zehn Jahre würden solche Managementpläne neu aufgelegt – und zwar für alle Flächen der Niedersächsischen Landesforsten.

Eines allerdings unterscheidet den neuen Plan für das Stenumer Holz von allen seinen Vorgängern und den Plänen für die meisten anderen Wälder: Vor einigen Jahren hat die Europäische Union die Waldfläche als FFH-Gebiet (Flora, Fauna, Habitat) ausgewiesen. Steffens: „Das hat zur Folge, dass der Schutz des Lebensraumes Wald Vorrang hat.“ Die Holzerzeugung und auch die Erholungsfunktion seien mithin nachrangig zu bewerten.

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Die Vorarbeiten für den Managementplan hatten bereits im Sommer begonnen. Biotopkartierer Jan Hastedt schaute sich im Wald um und kartierte die vorhandenen Pflanzen- und Tierarten. Anschließend ist jetzt Forsteinrichter Ulf Braune gemeinsam mit dem Forstamt und Revierleiter Steffens an der Reihe. Ihr Part: die „Forsteinrichtung“, also die Planung für die nächsten zehn Jahre. Diese Planung ist schließlich (voraussichtlich im Januar/Februar 2009) mit der Unteren Naturschutzbehörde abzustimmen – das Ergebnis wird dann zum „Managementplan“.

Johannes Steffens erwartet, dass in dem Plan wieder zurückgekehrt wird zu einer „normalen Bewirtschaftung“ des Stenumer Holzes. Was die Erholungsfunktion angeht, versuche er, Wünsche aus der Bevölkerung zu berücksichtigen. Der Revierleiter: „Ein riesiges Konfliktpotenzial erwarte ich hier nicht.“

Naturschutz

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