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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Biogasanlage: Neuer Betreiber

02.06.2018

Fladder /Fünfhausen Nach dem Tod des Landwirts Hajo Schwantje im vergangenen Jahr sah es auf seiner Hofstelle an der Fladderstraße lange nach Stillstand aus. Jetzt hat die Biogas Wardenburg GmbH, ein Tochterunternehmen der Loick AG im westfälischen Dorsten, die Biogasanlage und die Hofstelle übernommen. In einem Bieterverfahren mit mehreren Interessenten hatte die Firma den Zuschlag bekommen. Wie geht es jetzt weiter?

Zusammenarbeit vor Ort

„Uns ist es wichtig, mit den Betrieben und Lohnunternehmern vor Ort zu arbeiten“, erklärt Olaf Brandes, Geschäftsführer der Biogas Wardenburg GmbH. Der Diplomkaufmann, der in der Region lebt, ist Vorstandsmitglied der Loick AG, deren Schwerpunkt die Nutzung und Verwertung nachwachsender Rohstoffe ist (siehe Kasten). Ihm sei es wichtig zu signalisieren, dass sich für die bisherigen Verpächter und Geschäftspartner wenig bis nichts ändere, sagt er. Entsprechend positiv sei das Feedback auf den Neustart: „Die Leute sind froh, dass es weitergeht. Das war ja lange nicht klar“, so Brandes und erzählt als Beispiel von drei Landwirten, die ihre Gülle an die Biogasanlage geben und dafür die Gärreste erhalten, oder von den Jungbauern, die Grünflächen abmähen, die von der Biogas Wardenburg wiederum für das Ausbringen von Gärresten genutzt werden. 18 Hektar eigenes Land gehören zur Hofstelle, weitere 155 Hektar sind dazugepachtet – ausschließlich von Verpächtern, die schon zuvor mit Hajo Schwantje Verträge hatten. Das zu erwähnen ist Brandes wichtig. „Bei dem überwiegenden Teil der Verträge haben wir Laufzeiten und Pachtpreis übernommen“, sagt er. Nur einige wenige Altverträge, deren Pachtpreis weit unter dem marktüblichen gelegen habe, seien angepasst worden. Eine offene, transparente Atmosphäre sei ihm und der Firma wichtig: „Wir reden viel mit den Leuten. Dabei erleben wir Unsicherheit, was eine Firma wie unsere hier in Wardenburg plant, andererseits aber auch sehr viel Aufgeschlossenheit.“

Keine Verlagerung

Was die Firma plant, fasst Brandes in einem Satz zusammen: „Wir wollen die Produktion und die Dienstleistungen unbedingt vor Ort lassen und die Wertschöpfung nicht verlagern.“ Die Biogasanlage – eine herkömmliche 500 kw-Anlage – werde mit den bestehenden Flächen bewirtschaftet. „Die reichen uns“, macht der Geschäftsführer deutlich. „Wir werden diese Anlage nicht erweitern.“ Man habe keineswegs vor, „hier einen Anker einzuschlagen und von hier aus ein größeres Gebiet zu erschließen“.

250 000 Euro investiere man derzeit in die Anlage, um sie wieder fit zu machen. „Die Anlage ist während der vergangenen Monate weiter betreut worden. Wir gehen davon aus, dass wir in den ersten Juniwochen wieder starten können“, so Olaf Brandes.

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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