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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Zeit für transparentes Gesamtkonzept

14.08.2018

Fladder-Fünfhausen Zu einem Sommerfest auf dem Platz der Dorfgemeinschaft Fladder-Fünfhausen hatte die Bürgerinitiative (BI) Stapelriede am Sonntag eingeladen. Rund 80 Mitglieder und einige interessierte Gäste wurden vom 1. Vorsitzenden Bernd Althoff begrüßt und über den aktuellen Sachstand der Planungswerkstatt informiert.

„In netten und ungezwungenen Gesprächen wurde der Eindruck gewonnen, dass alter Wein in neue Schläuche gefüllt werden soll, denn die angedachte Erschließung eines möglichen Baugebiets Stapelriede über die Straßen Brachvogelweg, Mühlenweg und Stapelriede wurde bereits vor zehn Jahren für nicht durchführbar gehalten“, berichtet Bernd Althoff.

Insgesamt bestand die Befürchtung, dass ein XXL-Baugebiet von der Oldenburger Straße bis hin zur Litteler Straße vorbereitet und in mehreren Teilstücken realisiert werden soll. Einvernehmlich wurde beim Sommerfest thematisiert, dass es allerhöchste Zeit werde, ein transparentes Gesamtkonzept für die Gemeinde Wardenburg, insbesondere für den Kernort Wardenburg, zu entwerfen.

Die Zeit für immer neue Inselprojekte wie ein Baugebiet Stapelriede, Bebauung alter Lidl-Markt, Baugebiete in Tungeln, Hundsmühlen und Achternmeer, Verlegung Busbahnhof, Umgestaltung Marktplatz, neuer Kreisel, Kita-Erweiterungen, Erweiterungen von Schulbauten, Kita-Neubauten etc. müsse endlich vorbei sein, lautete nach Aussage von Althoff der allgemeine Tenor. Hier sehe die BI die Politik gefordert, sich daran zu erinnern, wer die Entwicklung der Gemeinde Wardenburg gestaltet. Anstöße zur Entwicklung nur der Verwaltung zu überlassen, sei nicht zielführend. Die Bürgerinitiative biete für die Erstellung eines Gesamtkonzeptes ihre konstruktive Hilfe an.

Gesprochen wurde auch über die Planungswerkstatt, die insgesamt sehr begrüßt wird. Aber auch hier habe es großes Unverständnis über die Zusammenstellung und die daraus resultierende Besetzung gegeben.

Wurden beispielsweise Mitglieder der Bürgervereins Wardenburg direkt angeschrieben und nicht – wie es zu erwarten gewesen wäre – der Bürgerverein selbst, so gab es überhaupt kein Verständnis dafür, dass die möglicherweise viel direkter betroffene Dorfgemeinschaft Fladder-Fünfhausen überhaupt nicht vertreten sei. „Den Wirtschaftsförderungsverein bei eindeutiger Interessenlage in die Planungswerkstatt zu berufen, Naturschutzverbände in der heutigen Zeit aber gar nicht zu berücksichtigen, lasse die Intention der Verwaltung deutlich erkennen“, so der Vorsitzende der Bürgerinitiative. Die Mitglieder der Bürgerinitiative seien sehr gespannt auf das erste Arbeitstreffen der Planungswerkstatt am 20. August.

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