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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Fliegerclub hat erfolgreiche Vergangenheit

16.09.2013

Streekermoor Zur Geburtstagsfeier des Oldenburger Clubs der Flieger (CdFO) begrüßte der Vorsitzende Dr. Gerd Renneberg am Sonntag in Streekermoor neben Landrat Frank Eger und Bürgermeisterin Elke Szepanski auch den 88-Jährigen Mitbegründer Herbert Freese aus Oldenburg.

Szepanski erinnerte sich in ihrem Grußwort, dass ihr Opa ihr begeistert von Charles Lindbergh erzählt hatte, der noch 36 Jahre vor der Gründung des CdFO den Atlantik überquert und damit eine Pionierleistung vollbracht hatte. Ähnlich seien die Gründungsväter des Clubs eine Art Pioniere gewesen, die es im Jahre 1963 mit einfachen Mitteln geschafft hatten, einen Flugbetrieb zu organisieren. Sehr große Achtung habe sie vor den Piloten, die auf holperigen Rasenpisten starten und landen müssten und im Gegensatz zu Besatzungen in den Airlinern mit einem Cockpit auskommen, das sie eher an die Armatur des VW-Käfers in ihren Kindertagen erinnern würde.

Landrat Frank Eger erinnerte sich, dass er im Gründungsjahr gerade in Sandkrug eingeschult wurde und beglückwünschte auch die Gemeinde Hatten und die hier ansässige Geschäftswelt zu diesem Flugplatz als wichtigem Wirtschaftsfaktor in der Region. Für Unternehmen sei dies ein wichtiger infrastruktureller Aspekt in ihren betrieblichen Planungen.

Festredner Reinhard Ruck gehört als Teilnehmer an 13 Weltmeisterschaften, zahlreichen Europa- und Deutschland-Wettbewerben, 20-facher Niedersachsenmeister und – gemeinsam mit Copilot Dr. Manfred Meyer – als Vizeweltmeister zu den flugsportlichen Protagonisten des Clubs. Er erinnerte an die Namen Martin Kickler, Ferdinand Zetzmann, Otto Labohm, Fritz Ungar und den anwesenden Nestor Herbert Freese. So erfuhren die Festgäste, dass sich bereits mit Beginn der deutschen Souveränität 1955 in Oldenburg ein Luftsportverein gegründet und sich die Motorfluggruppe 1963 selbstständig machte. Drei Jahre lang wurde auf den Plätzen Bremen, Varrelbusch, Ahlhorn, Wilhelmshaven und Oldenburg geflogen, bis 1966 Hatten der Heimatflugplatz wurde.

Es begannen erfolgreiche Jahre, berichtete Ruck und nannte den Kunstflugweltmeister Gerd Achgelis, der zum Flugtag gekommen war, ebenso Luftwaffengeneral a.D. Adolf Galland, betonte die wachsende Bedeutung der sportlichen Komponente mit Etappenzielen für den Deutschlandflug. Ab 1971 bis in die 90er Jahre organisierte der CdFO etliche Male die „Oldenburger Zinnlöffel-Rallye“ und organisierte Niedersachsen- und Norddeutsche Meisterschaften. Zweimal wurden mit dem Fliegerhorst in Oldenburg die „Militärischen Motorflug-Wettbewerbe“ mit über 180 Teilnehmern organisiert. Die Liste der flugsportlichen Erfolge ist beeindruckend, ebenso die Schilderung zahlreicher fliegerischer Exkursionen.

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