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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

FLUGPLATZ: Fliegerzentrum als Erlebnisstätte

28.06.2006

GANDERKESEE Neben dem Rollfeld des Ganderkeseer Flugplatzes entsteht das „Air-Shampoo Aerodrome“. Die frühere Tennishalle wird zum Hangar – und schrittweise auch zur Begegnungsstätte.

Von Karsten Kolloge GANDERKESEE - Heinz-Wilhelm Bogena war noch ein kleiner Junge, als er zum ersten Mal in einem Flugzeug saß. „Da war’s passiert“, erinnert sich der 43-Jährige. Seither sei er infiziert mit dem „Virus Fliegerei“. Jetzt haben der Oldenburger und sein Geschäftspartner Rolf Hilchner vor, in Ganderkesee möglichst viele andere mit ihrer Begeisterung anzustecken: Nach einem Umbau der früheren Tennishalle auf dem Airfield-Gelände eröffnen sie das „AirShampoo Aerodrome“.

Von der früheren Nutzung für den weißen Sport ist in der Halle schon lange nichts mehr zu sehen. Das 4000-Quadratmeter-Gebäude hat einen Spezialboden erhalten (Bogena: „der verhindert eine statische Aufladung“). Neue Lichtbänder an der Decke sorgen für Helligkeit, an der Rückseite wurde ein 17 Meter breites und 5,50 Meter hohes Rolltor eingebaut. Und: In der Halle stehen bereits die ersten Flieger – Maschinen der „Ashampoo Air Services GmbH & Co. KG“, eines Unternehmens von Hilchner und Bogena.

Vom 1. Juli an, so die Pläne der beiden Oldenburger, werde sich der Hangar füllen. Dann würden Stellplätze ver- mietet. „12, 13 Reservierungen“ habe man bislang notiert, sagt Hilchner. Rappelvoll soll die Halle allerdings nie werden, bei 23 Maschinen werde Schluss sein. Denn Enge, so betont Bogena, passe nicht zum Flair und zum Stil des Aerodromes.

Freilich: Die beiden Oldenburger wollen mehr bieten als eine großzügige Unterstellhalle mit Taxiway zum Rollfeld und großem Parkplatz für Besuchermaschinen. Der vordere Bereich des Hallentraktes werde Schritt für Schritt zur Begegnungsstätte.

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Was das heißt? Piloten, so schildert Hilchner seine Erfahrungen, „sind stolz auf ihre Maschinen“. Aber sie würden nicht von sich aus auf fremde Nichtflieger zugehen, um denen ihre Flugzeuge zu zeigen oder mit ihnen einen gemeinsamen Flug zu vereinbaren. Hier soll die Begegnungsstätte Barrieren senken – und Kontakte zwischen Piloten und Nichtfliegern ermöglichen. Natürlich biete das Haus auch Raum zum Gedankenaustausch unter Piloten.

Daneben wollen die Oldenburger Kindern Angebote machen: Nach Art einer KinderUni könne hier Wissen vermittelt werden, zum Beispiel übers Fliegeralphabet, über den Sprechfunk, über die Frage, warum ein Flugzeug fliegt. Bogena: „Wir haben das Glück, dass wir unter anderem ehemalige Fluglotsen hierfür gewinnen konnten.“ Die würden ehrenamtlich mitmachen. Wichtig sei: „Es soll einfach Spaß machen.“

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