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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Flugschüler startet in Hatten durch

16.04.2009

HATTEN „Es war schon immer mein Traum, diese grenzenlose Freiheit da oben zu spüren.“ Mit diesem Satz schildert Sebastian Schreiber sein maßloses Verlangen den Pilotenschein zu machen. „Ich stand vor der Entscheidung ein Auto zu kaufen oder die Fluglizenz zu erwerben.“ Der 20-Jährige entschloss sich gegen die asphaltierte Straße und für die Luftfahrtwege. Schreiber: „Für die Verwirklichung dieses Traums habe ich jahrelang gespart.“

Knapp 9 000 Euro kostet die komplette Ausbildung bis zur PPL – „Private Pilot Licence“ – auf dem Flugplatz Hatten, berichtet Fluglehrer Marcel Sieben. Etwas preiswerter – circa 4 800 Euro – ist die Ultraleicht Sportpilotenlizenz (UL). Jedoch können mit der nur maximal zweisitzige Maschinen geflogen werden, so der 35-Jährige.

Dass die Ausbildung umfangreich sei, aber dafür sehr viel Spaß mache, kann Schreiber bestätigen. Sieben theoretische Fächer müssen absolviert werden. Neben Aerodynamik, Instrumentenkunde, Navigation und Meteorologie stehen Luftrecht, Menschliches Leistungsvermögen und Verhalten in besonderen Fällen auf dem Stundenplan. Hinzu kommen der Erwerb des Funksprechzeugnisses und rund 45 Flugstunden in einer PP- oder 30 in einer UL-Maschine.

Es sei möglich, den Flugschein innerhalb eines Sommers zu schaffen, sagt Sieben. Bereits mit 16 Jahren können sich Interessierte anmelden. Sieben: „Wenn alles gut läuft, bekommt ein Schüler mit 17 Jahren seine PP-Lizenz. Es sei keine Seltenheit, dass ein Minderjähriger mit dem Fahrrad zum Flugplatz fährt, um eine Runde zu fliegen.“ Ein junger Mensch sei, wenn er will, schneller in der Luft als auf der Straße.

Die praktische Ausbildung in Hatten ist in drei Abschnitte unterteilt. Zuerst lernt der Schüler das Starten und Landen. Danach finden die ersten Überlandflüge von Flugplatz zu Flugplatz statt. Im letzten Abschnitt – mindestens zehn Stunden – ist der Flugschüler dann alleine unterwegs, erklärt Sieben. Er wird lediglich über Funk vom Fluglehrer unterstützt.

Den fünf Fluglehrern der Flugschule „Albatros“ in Hatten stehen drei PPL- und eine UL-Maschine zur Verfügung.

Sebastian Schreiber ist einer von ihnen. Er befindet sich im letzten Abschnitt der Pilotenausbildung. Zudem macht der Oldenburger in diesem Sommer sein Abitur. Danach soll der Zivildienst folgen und dann eventuell eine Ausbildung zum Verkehrspiloten. Die Chancen stehen nicht schlecht. Mit einer PPL ist die erste Hürde genommen: Die Ausbildung würde sich verkürzen, weiß Sieben, der selber Verkehrspilot ist und auch schon als Jugendlicher den Traum vom Fliegen hatte.

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