• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

ÄRGER: „Fontäne“ spritzt aus Gäste-WC

19.01.2006

GANDERKESEE Bei der turnusgemäßen Spülung des Schmutzwasserkanals ist es in mehreren Fällen zu Beschwerden gekommen. Der OOWV will jeden Einzelfall prüfen.

Von Karsten Kolloge GANDERKESEE - Unschöne Bescherung kurz vor dem Fest: Ausgerechnet wenige Tage vor Heiligabend 2005 schoss plötzlich übel riechendes Abwasser aus der Gästetoilette der Familie Janorschke in Ganderkesee. Bis zu 1,80 Meter hoch spritzte es an die Wände, drang in den Hauswirtschaftsraum, verunreinigte einen Teppich, versickerte in Spalten eines Holzfußbodens. Die Herkunft des Wassers war schnell geklärt: Draußen war ein Bremer Unternehmen damit befasst, das Kanalnetz zu spülen.

Liane Janorschke griff damals zum Telefon, rief bei der Gemeinde und beim Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) an. Der Verband ist nach dem Kauf des Kanals seit dem 1. Mai 2005 auch für das alljährliche Spülen zuständig. Mit dieser Arbeit hat er ein Bremer Unternehmen beauftragt.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Ein Mitarbeiter des OOWV sei noch am selben Tage gekommen, berichtet Liane Janorschke. Seine Erklärung: Die mangelhafte Entlüftung habe zu der Überschwemmung geführt, das sei Sache des Hausbesitzers. Doch die Entlüftung sei von anderer Seite als „okay“ eingestuft worden, widerspricht Liane Janorschke. Sie lässt zurzeit untersuchen, ob das Abwasser zu einem Pilzbefall im Holzboden geführt hat. „Dann müsste der Boden raus.“

Die Überschwemmung in dem privaten Haushalt sei kein Einzelfall gewesen, bestätigte gestern Dieter Kruse, Bautechniker im Ganderkeseer Rathaus. „Mehrere“ Bürger hätten sich über unliebsame „Nebenwirkungen“ der jüngsten Spülung beschwert.

Kruse wies darauf hin, dass die Gemeinde die Kanäle in der Vergangenheit mit 50 bis 60 bar gespült habe, „das hat immer funktioniert“. Der neue Spülwagen des Bremer Unternehmens hingegen arbeite mit 100 bar. Um Schäden zu verhindern, sei es grundsätzlich wichtig, dass die Haushalte eine funktionierende Rückstauklappe und eine Dachlüftung haben.

Beim OOWV wollte sich Axel Frerichs, Abteilungsleiter im Bereich Leitungswesen-Süd, noch nicht zu möglichen Ursachen der Überschwemmungen äußern. Die Spülungen seien im Dezember und Januar bewerkstelligt und vor etwa einer Woche abgeschlossen worden. Die aufgetretenen Vorfälle würden jetzt einzeln aufgearbeitet. Danach erhalte jeder Betroffene eine Information.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.