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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Fraktionen fordern ein Wärmekonzept

02.03.2017

Dötlingen Einiges zu besprechen hatten die Mitglieder des Bau-, Straßen- und Verkehrsausschusses der Gemeinde Dötlingen bei der jüngsten Sitzung – nicht immer herrschte am Ende Einigkeit.

Da die Stellungnahmen der Exxon-Mobil und des Bergamtes zur Sitzung des Bau-, Straßen- und Verkehrsausschusses zur 22. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Dötlingen und der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 76 „Traher Weg-Wichmann“ nicht vorlagen, war dieser Punkt von der Tagesordnung gestrichen worden. Es geht darum, die baurechtlichen Voraussetzungen für eine Reitsportanlage auf dem Hof Wichmann zu schaffen. Dort will ein Investor aus der Schweiz investieren. Wie Bürgermeister Ralf Spille erklärte, könne erst frühestens Ende März erneut über diesen Punkt beraten werden.

Abstand zum Wald

Auch darüber wurde diskutiert:

Ein Stoppschild soll auf Antrag eines Anliegers das bisherige Vorfahrtsschild im Kreuzungsbereich „Zum Sande“, „Krummer Weg“ und „Im Sande“ in Dötlingen ersetzen.

Die beiden Straßen „Krummer Weg“ und „Zum Sande“ seien mehr und mehr Gemeindeverbindungsstraßen geworden, die Busch und Neerstedt verbinden.

Ein Ortstermin mit Fachleuten soll Klarheit bringen – während die Verwaltung den Antrag des Anliegers befürwortete, sahen SPD und Grüne keinen Anlass für ein Stoppschild.

Für Gesprächsstoff sorgte auch die vierte Änderung des Bebauungsplanes Nr. 30 „Neerstedt-Ost“ (beschleunigtes Verfahren). Es geht um eine Fläche am Denkmalsweg, die im Siedlungszusammenhang Neerstedt liegt und im rechtskräftigen Bebauungsplan schon als Allgemeines Wohngebiet ausgewiesen ist. Ein angrenzender Wald gehört inzwischen dem gleichen Grundstückseigentümer. Damit ist die Sicherungsfrage geklärt. Zum Wald soll ein Abstand von 7,5 Metern eingehalten werden. Dafür war die Mehrheit im Fachgremium. Ratsfrau Gabriele Roggenthien von den Grünen plädierte hingegen für einen Abstand von zehn Metern. Dies hatte auch der Landkreis gefordert.

Bedingung an NWN

Keine Mehrheit für eine pauschale Erhöhung um 30 Prozent mehr Kapazität von 2,3 auf 3 Millionen Kubikmeter Biogas fand das Vorhaben der Biogasanlage „Naturwärme Neerstedt“ (NWN) in Neerstedt. Zwar wurde die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 75 „Biogas NWN“ in Neerstedt beschlossen, aber ein Wärmekonzept muss erst noch dargelegt werden. Nur unter dieser Bedingung wollten die Ausschussmitglieder aller Fraktion bis auf die Grünen den Aufstellungsbeschluss genehmigen. „Wir sind dazu nicht gefragt worden“, erklärte Roggenthien. Sie betonte, dass die unklare Wärmenutzung und Bedenken zur Verkehrssituation gegen den Aufstellungsbeschluss stimmen lassen würden. Die FDP signalisierte eine Zustimmung zur Erhöhung, wenn durch die NWN weitere Häuser angeschlossen würden. Aber auch der beigeordnete Vertreter des Landvolks, Helge Coldewey, sah ein Wärmekonzept als Ziel und war dementsprechend gegen eine Pauschal-Erhöhung. Dem folgte Rudi Zingler (SPD).

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