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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Essen: Frisch gekocht statt Fertiggericht

18.01.2017

Kleinenkneten Wenn es bei Anne Brengelmann aus Kleinenkneten mit dem Essen schnell gehen soll, gibt es eine Gemüsepfanne. Oder Spaghetti Bolognese. Die Mutter von drei Kindern und Mitglied der Landfrauen Wildeshausen-Dötlingen zeigt: Wenn fix etwas auf den Teller soll, muss es keine Fertigpizza sein.

Die Entwicklung unter den Deutschen spiegelt das aber nicht wieder.

Rezept-Tipp: Fladenbrot statt Pizzateig

Ein Fladenbrot halbieren und mit Ketchup bestreichen. Anschließend das halbe Brot mit frischen Zutaten belegen und in den Ofen schieben. Diese Pizza-Variante muss nur halb so lang gebacken werden.

Laut einer Untersuchung des Meinungsforschungsinstitutes Forsa greifen 41 Prozent der Befragten gern mal zu einem Fertiggericht, zudem wird weniger gekocht – der Anteil der Hobbyköche sank von 41 auf 39 Prozent.

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Anne Brengelmann versteht, dass sich ein typischer Fertigprodukt-Konsument erst einmal zum Selbstkochen aufraffen muss. Aber die Hobby-Köchin, die auf dem landwirtschaftlichen Hof der Familie tätig ist, weiß: Mit ein paar einfachen Tipps und der richtigen Vorbereitung lässt sich der Griff zur Fertigpizza umgehen.

Vorbereitung ist alles

Essen aus der Tiefkühltruhe ist in diesem Fall erlaubt. Fleisch oder Gemüse kann eingefroren werden. „Tiefkühlgemüse ist sowieso gesünder als welches aus der Dose“, sagt Brengelmann. Da das Gemüse schockgefrostet ist, gehen die Nährwerte und Vitamine nicht verloren. „Und für eine Gemüsepfanne muss es nicht extra aufgetaut werden.“ Für solch ein Pfannen-Gericht braucht Anne Brengelmann gut 30 Minuten.

Regional und Saisonal

Hier ein Tipp zum Sparen: „Fertiggerichte sind im Vergleich zum Frischkochen viel teurer“, stellt Brengelmann fest. „Und natürlich ist Frisches gesünder.“ Für sie gilt die Devise: Die Zutaten sollten regional und saisonal sein.

Reste verwerten

Wenn es darum geht, Reste zu verwerten, hat sie kein Standardrezept. Stattdessen greift sie ausnahmsweise mal aufs Internet zurück. „Auf Koch-Webseiten kann man die übrig gebliebenen Zutaten eingeben. Dann werden entsprechend Rezeptvorschläge herausgegeben.“

Für zwei Tage kochen

Wenn’s noch schneller gehen soll, kommt Essen von gestern auf den Tisch. Brengelmanns Tipp: „Eintopf geht immer.“ Sie selbst koche von der Menge her immer so viel, dass es für zwei Tage reicht. Vorher kocht sie sich eine Brühe, die sie portionsweise einfriert. „So kann ich mit wenig Zeit schnell eine Suppe oder einen Eintopf zubereiten.“ Ein gutes Beispiel für „zwei in eins“ ist für sie auch „das altbewährte Suppenhuhn“. Am ersten Tag gibt es Hühnerfrikassee. Durch die Zubereitung bleibt noch so viel Brühe übrig, dass es am zweiten Tag für eine Hühnersuppe reicht.

Kochen statt Gläschen

Statt auf Babynahrung aus dem Gläschen zurückzugreifen, kann Mann oder Frau klein geschnittenes Gemüse in heißem Wasser kochen. Anschließend pürieren – fertig.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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