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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Kreishaus: Frisches Grün wie „Wachstum“

12.07.2011

LANDKREIS „Im zweiten Stock des Neubaus“, sagt die nette Dame an der Zentrale der Kreisverwaltung, als der Besucher nach den neuen Räumen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Oldenburg (WLO) fragt. Doch Vorsicht: Vom zweiten Stock des Altbaus gibt es keinen Übergang. Wer den Weg über den Sitzungstrakt wählt, landet zunächst beim Jugendamt. Also: am einfachsten ist es, den neuen gläsernen Eingang des Nebengebäudes zu nutzen und direkt ins zweite Stockwerk gehen; immer an den im frechen Grün – die Farbe für „Wachstum“ – gehaltenen Wänden entlang.

„Der Weg ist noch recht ungewohnt“, gibt WLO-Geschäftsführer Hans-Werner Aschoff zu. „Vorher waren wir umringt vom Straßenverkehrsamt. Da klopfte schon der ein- oder andere einmal an die Scheiben.“ Nun gibt es im Kreishaus Etagen mit mehr als 100 Büroräumen. Daher werde über ein kluges Leitsystem, eventuell mit vierstelligen Zimmernummern, nachgedacht. Die Wirtschaftsförderer arbeiten in den Räumen H 205 bis H 210.

„Endlich sitzen wir nah zusammen“, zeigt sich Aschoff mit den Arbeitsbedingungen zufrieden. Am Ende des Gangs gibt es ein separates Besprechungszimmer. Die Schwerpunkte, die sich über Jahre hinweg gebildet haben, wurden beibehalten: Aschoffs Stellvertreter Andreas Willamowski kümmert sich um Öffentliche Förderprogramme und um Existenzgründer, Assistentin Margret Teichwart unter anderem um die „Region Hansalinie“ und Petra Mittelstädt um das weite Feld des Marketings. Im Sekretariat arbeitet Carina Reineberg.

Mit dem Begriff „Sozialzentrum“ als Synonym für den Kreishausanbau, der am 30. Juni offiziell eingeweiht worden ist, können sich die Wirtschaftsförderer kaum anfreunden. „Es gibt auch kein Führerschein-Zentrum“, so Aschoff, „Kreishaus bleibt Kreishaus“. Im Vordergrund stehe Kundennähe.

Checkliste geplant

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Und da legt Aschoff hin und wieder auch den Finger in die Wunde: Zwar laufe die Wirtschaft im Kreis derzeit „rund“, meint der WLO-Chef. Bei einer Arbeitslosenquote von 4,6 Prozent bestehe aber die Gefahr zur Selbstzufriedenheit. Nach wie vor gebe es Unternehmen mit Schwierigkeiten; viele Betriebe könnten den Bedarf an Facharbeitern oder Ingenieuren nicht decken. Ein Team der WLO arbeitet derzeit an einer Checkliste, um den heimischen Firmen, die ihre Attraktivität steigern wollen, Informationen an die Hand geben zu können. Oft sei es interessanter bei einem Mittelständler einzusteigen, weil dort die Entscheidungswege kürzer seien, als bei einem Großunternehmen anzuheuern. An Politik und Verwaltung appellierte Aschoff, in den Bemühungen um zusätzliche Industrie- und Gewerbegebiete nicht nachzulassen.

Übrigens: Eine Einweihungsfeier für die neuen Räume hat die WLO nicht geplant. Aschoff: „Da sind wir eher als zurückhaltend bekannt.“

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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