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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Jugendpflege: Frischzellenkur         für alten Spielplatz

21.06.2016

Ganderkesee Für die Kleinen war auch vorher schon etwas da – Kletter- und Hangelmöglichkeiten, Sand zum Buddeln, eine Rutsche. Doch seit einigen Tagen ist der betagte Spielplatz an der Uhlandstraße auch für ältere Kinder und Jugendliche sowie für Eltern, die ihre Kleinkinder beaufsichtigen müssen, attraktiv: Ein so genanntes Mikroprojekt, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert wird, macht es möglich. Unterstützt werden junge Menschen im Alter von zwölf bis 26 Jahren, mit und ohne Migrationshintergrund.

Die Projektidee entstand am Jugendhof Steinkimmen, wo die Viasol gGmbH im Rahmen des Modellprogramms „Jugendliche stärken im Quartier“ aktuell 16 Schulverweigerer zwischen zwölf und 16 Jahren aus dem gesamten Landkreis Oldenburg betreut, die dort in der Holzwerkstatt arbeiten. Sie haben schließlich in einem Projektrat geplant, wie der Spielplatz aufgewertet werden könnte und sind anschließend selbst zur Tat geschritten.

Zwei hölzerne, handgehobelte Sitzbänke, drei kunstvoll verzierte Stelen aus Holz und dazwischen eine Pflasterung sind entstanden. Dazu schweißten die Jugendlichen ein Fußballtor für den Bolzplatz und einen Stahlträger für einen Basketballkorb, den sie auf einer selbst gegossenen Betonfläche aufstellten.

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„Wir haben uns im Landkreis mehrere Projektideen angeschaut und überlegt, wo im Rahmen eines Mikroprojekts ein Quartier aufgewertet werden könnte“, beschreibt Sozialpädagogin Marlis Koppe, die das Modellprogramm bei der Visaol betreut, die Suche nach einem geeigneten Standort. Nachdem das Kreisjugendamt einen Antrag mit der Projektidee eingereicht und den Zuschlag erhalten hatte, konnte es losgehen.

Am Montagnachmittag feierten die Jugendlichen und Projektverantwortlichen das Ergebnis ihrer Arbeit zusammen mit Anwohnern der Uhlandstraße bei einem Imbiss. Gemeindejugendpflegerin Hille Krenz, die das Projekt seitens der Gemeindeverwaltung betreute, nutzte die Gelegenheit, der Viasol im Namen der Gemeinde zu danken. Das Ergebnis sei ein guter Anknüpfungspunkt für weitere Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung.

Karoline Schulz Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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