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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Workshop: Für Weißrussland eigene Freizeit geopfert

05.04.2016

Sandkrug /Leskowka Komplimente können entwaffnend einfach sein: „Wir durften mitmachen und lachen.“ Das waren die Worte von Teilnehmerinnen, die im Caritas-Zentrum in Leskowka (Weißrussland) einen Workshop der Malteser besucht haben.

Gerichtet war das Lob an die beiden Dozentinnen Gunda Geisler und Claudia Franz. Gunda Geisler hatte den Teilnehmern Erste-Hilfe-Handgriffe gezeigt; Claudia Franz, wie Menschen im Alltag von Angehörigen und Nachbarn gepflegt werden können. Das Generalsekretariat der Malteser in Köln und der Sandkruger Aloys Schmiegelt hatten die Workshops vor Ostern in Weißrussland organisiert.

Einen ganzen Tag sowie einen Vor- und einen Nachmittag war Zeit, gemeinsam Handgriffe auszuprobieren und zu verstehen. Wissen, das den Weißrussinnen später wertvolle Hilfe im Alltag leisten soll. Unter den mehr als 20 Teilnehmern befanden sich Ordensschwestern, die in den abgelegenen weißrussischen Dörfern häufig lebenswichtige Basisarbeit machen. Aloys Schmiegelt erklärt, warum es so wichtig ist, die Helferinnen zu schulen. „In Weißrussland gibt es keine Pflegeberufe. Das machen sonst zwangsläufig die Alten und Schwachen.“

Der Start im Caritas-Zentrum war nicht ganz einfach, es dauerte eine Weile, bis sich die richtige Gruppendynamik gefunden hatte, berichtet Gunda Geisler. Psychologisch ist es nicht immer einfach, von Unbekannten – auch noch aus einem Land mit fremder Kultur – Hilfestellung anzunehmen. Doch nach ein paar Stunden war das Eis gebrochen. Das hat auch Claudia Franz so gespürt, die zum ersten Mal in Weißrussland als Dozentin war. „Irgendwann waren die Teilnehmerinnen richtig begeistert“, erzählt die Munderloherin, die zurzeit den Beruf einer Altenpflegerin erlernt.

Die Sandkrugerin Gunda Geisler ist eine erfahrene Erste-Hilfe-Ausbilderin der Malteser. Als dritte Dozentin mit dabei war Margret Schuckenbrock (Thema Kinderbetreuung). Als Fahrer und Logistiker begleiteten Friedrich Taubert und Bernd Schuckenbrock das Frauen-Trio.

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Claudia Franz wird mit Hendrik Huscher (Erste Hilfe) und Margret Schuckenbrock in diesem Monat (14. bis 21. April) zu weiteren Workshops nach Weißrussland reisen. 1700 Kilometer sind es mit dem Auto von Oldenburg in die Hauptstadt Minsk. Eine nicht zu unterschätzende Strapaze, vor der Aloys Schmiegelt, lange Jahre Länderkoordinator des Malteser Hilfsdienstes Köln für Belarus, den Hut zieht. „Unsere Dozenten opfern, um zu helfen, ihre Freizeit und ihren Jahresurlaub.“

Was diese aus Weißrussland mitnehmen? Claudia Franz: „Die Herzlichkeit und Dankbarkeit der Menschen.“ Gunda Geisler: „Neben unwahrscheinlicher Freundlichkeit der Menschen auch Einblicke in ihre exzellente Theater- und Balletttradition.“

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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