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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Mehrheit votiert für neues Baugebiet in Altengraben

24.11.2018

Ganderkesee /Altengraben Am Ende kam es wie erwartet: Der Ausschuss für Gemeindeentwicklung hat am Donnerstagabend das Neubaugebiet „Westlich Zum Altengraben“ auf den Weg gebracht: Mit acht zu fünf Stimmen votierten die Mitglieder für den Bebauungsplan 249. CDU und SPD stimmten wie erwartet dafür, Grüne, FDP, Freie Wähler und UWG dagegen.

Eine Änderung gegenüber der bisherigen Planung gibt es allerdings: Der Abstand zwischen der Hofstelle im Westen und den benachbarten Grundstücken soll um wenige Meter vergrößert werden. Um wie viele Meter genau, ist noch nicht abschließend vermessen, teilt Gemeindesprecher Hauke Gruhn mit. Im Beschluss heißt es aber, dass ein zwölf Meter breiter Streifen für eine Bebauung verbleibt. Als nächstes entscheiden der Verwaltungsausschuss sowie der Gemeinderat, der am Donnerstag, 13. Dezember, ab 18 Uhr im Rathaus tagt, über die Beschlussempfehlung.

Am Donnerstag äußerten Mitglieder der Bürgerinitiative Altengraben, die sich für den Kampf gegen das Baugebiet gegründet hatte, erneut ihren Unmut. Hartmut Rippena fragte, warum die Hofstelle im Westen nicht als landwirtschaftlicher Betrieb anerkannt werde und warum nicht berücksichtigt werde, dass Landwirt Bernfried Lüdeke plane, in einigen Jahren ökologische Landwirtschaft zu betreiben.

Der zuständige Fachbereichsleiter Peter Meyer erläuterte, dass der Hof nach Baugesetzbuch kein landwirtschaftlicher Betrieb sei, dafür fehle ein Konzept, das erkennen lasse, dass Einnahmen erzielt werden, so Meyer. Wie berichtet bewirtschaftet Bernfried Lüdeke den Hof nicht selbst, sein Stall ist an seinen Cousin verpachtet, der dort 20 Rinder hält. Viehhaltung in diesem Umfang sei auch weiterhin möglich, so Meyer. Die Gemeinde habe die Anregung aufgenommen, alle Käufer auf die Tierhaltung aufmerksam zu machen, um spätere Konflikte zu vermeiden. Mit Emissionen gebe es aber laut Gutachten keine Probleme.

Die kleinen Fraktionen schlugen sich erneut auf die Seite der Bürgerinitiative: Es könne nicht angehen, dass der Landwirt in seiner Entwicklung eingeschränkt werde. Peter Meyer erklärte, dass „das, was da ist“, Bestandsschutz habe. Zukunftspläne könnten aber nicht berücksichtigt werden, das sei nicht nur bei landwirtschaftlichen Höfen so, sondern auch bei Gewerbebetrieben.

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Sonja Klanke Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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