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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Arbeiten Bei Kälte In Bookholzberg: Wenn die Bagger im Winter still stehen

26.01.2019

Ganderkesee In der Kita im neuen Baugebiet „Bargup“ in Bookholzberg wird am Freitagmittag ordentlich getobt, draußen vor der Tür herrscht hingegen Stille: Wegen der Minusgrade müssen die Bauherren derzeit abwarten. „Die Bauarbeiter kommen erst gar nicht. Sicherlich ärgern sich einige, aber das geht eben nicht anders“, sagt Heiko Hafemann, Geschäftsführer von Hafemann-Bauträger aus Bookholzberg. Zuvor hatten sich schon die Erschließungsarbeiten verzögert. Ursache war unter anderem der hohe Grundwasserstand.

Gute Aussichten auf Eislaufbahn in Horst

Begeisterte Eisläufer haben gute Chancen, in den kommenden Wochen wieder auf der Eisbahn am Jugendraum Horst ihre Runden drehen zu können. Die Gemeindeverwaltung habe das Wetter im Blick, sagt Rathausmitarbeiterin Meike Saalfeld. „Aber bisher war es noch nicht stabil kalt genug. Es soll ja am Wochenende wieder ein bisschen wärmer werden.“ Sollten die Bedingungen stimmen, sei die Gemeinde durchaus bereit, wieder eine Eisbahn einzurichten.

Auch einige Mitarbeiter von Volker Kreye, Geschäftsführer von Garten- und Landschaftsbau Kreye aus Ganderkesee, haben derzeit frei. Das ist aber jedes Jahr eingeplant. „Wir haben ein Jahresarbeitszeitkonto, so können einige jetzt zu Hause bleiben“, berichtet Kreye. Rund die Hälfte der Belegschaft baue Zeiten ab – sei aber in Rufbereitschaft für den Winterdienst.

Aber nicht alle hindert die Kälte an der Arbeit – ganz im Gegenteil: „So wie jetzt, das ist unser Wetter, so wollen wir das haben. Das kann ruhig ein paar Wochen so bleiben“, sagt Cord Wübbenhorst, Vorsitzender des Ganderkeseer Landvolks. Das Wintergetreide brauche diesen Kälteschock, um sich besser zu entwickeln. Und auch für die Baumpflege sei das Wetter ideal. Einige Landwirte müssten bei diesen Temperaturen allerdings darauf achten, dass die Tränken der Tiere nicht zufrieren.

Baumpflege ist derzeit auch beim Kommunalservice Nordwest an der Tagesordnung, sagt Hartmut Abel, der für die Grünpflege zuständig ist. „Wir kommen jetzt auch an Problemstandorten überall ran.“ Als Beispiel nennt er etwa ein Regenrückhaltebecken. Wenn die Eisschicht begehbar ist, kommen die Mitarbeiter überall hin. Viel zu tun ist allerdings, sobald es Niederschlag gibt: Dann muss gestreut werden, ein Bereitschaftsdienst sei eingerichtet.

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Auch für Rainer Städing, Sprecher für die Niedersächsischen Landesforsten im Nordwesten, bringt die Kälte viele Vorteile mit: „Wenn die Waldböden festgefroren sind, können wir in den Fahrgassen besser fahren, und es gibt keinen Matsch.“ Auch den Jägern komme das Wetter nicht ungelegen: „Das Wild ist länger auf Nahrungssuche, und es ist besser hörbar, wenn ein Wildschwein durch gefrorenes Laub läuft“, sagt Städing.

Förster sowie Spaziergänger müssen jedoch wachsamer sein: „Die meisten Unfälle passieren durch Stürze, etwa wenn jemand über eine gefrorene Erdkante stolpert“, warnt Städing. Auch beim Fällen von Bäumen müssten die Arbeiter wachsamer sein, denn gefrorenes Holz bricht anders. Eine weitere Schwierigkeit für viele Förster: „Die Farbe in den Sprühdosen, mit denen die Bäume markiert werden, friert ein.“

Sonja Klanke Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
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Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
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