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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Farbige Blütenpracht auf nährstoffarmem Boden

13.06.2018

Ganderkesee Wird ein Rasen nur sehr selten gemäht und nicht gedüngt, so entwickelt sich ganz langsam eine Blumenwiese daraus. Damit bringen Sie Farbe in Ihren Garten und bieten einer großen Vielzahl an Insekten einen Lebensraum.

In jedem größeren Garten findet sich sicherlich auch irgendwo ein kaum begangener Bereich, in dem man auf wenigen Quadratmetern (zum Beispiel um einen Baum herum, am Rand einer Hecke oder eines Zaunes) eine Blumenwiese und damit ein Paradies für Wiesenpflanzen und -tiere anlegen kann. Hier können sich Tagfalter und Heuschrecken sowie Pflanzen entwickeln, deren Samen erst spät im Jahr reif werden.

Das Anlegen einer Wiese erfordert viel Geduld, einen möglichst nährstoffarmen Boden, die Verwendung geeigneter heimischer Pflanzen und einen Verzicht auf regelmäßiges Mähen. Um Tiere und Pflanzen zu fördern, sollte die Wiese nur ein- bis zweimal im Jahr (im Juli und Oktober oder im September) gemäht werden. Nach der Mahd sollte das Mahdgut einige Tage liegen bleiben, damit die Samen herausfallen.

Danach muss das Mahdgut wegen der Nährstoffe entfernt werden. Hilfreich kann es sein, die vorhandene Grasnarbe abzutragen, den freien Boden umzubrechen und etwas Sand aufzutragen, um den Boden nährstoffärmer zu machen. Ist der Boden früher stark gedüngt worden, überwuchern Gräser die Blumen. Dann kann eine Wildblumenmischung mit heimischen Arten eingesät oder es können auch heimische Pflanzen angepflanzt werden.

Geeignete Arten in unseren Breiten sind Margerite, Klee, Klappertopf, Braunelle, Schafgarbe, Wiesenschaumkraut und Flockenblume. Aber Geduld ist erforderlich, denn bis sich die gewünschten Arten etablieren, braucht es Zeit. Zu beachten ist, dass viele „Wiesenblumen“-Mischungen Zierpflanzensamen (etwa Ringelblumen) enthalten. Diese Blumen muss man jährlich neu einsäen. Für Insekten haben sie nur eine sehr geringe Bedeutung.

Die günstigste Zeit zum Aussäen sind die Monate August und September und das sehr zeitige Frühjahr. Mit fünf Gramm Samen pro Quadratmeter sollte man rechnen. Die Samen werden in die geharkte Fläche ca. fünf Millimeter tief eingebracht. Anschließend wird der Boden gewalzt und gut sechs Wochen lang feucht gehalten.

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