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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bauarbeiten: Sandberg sorgt für Schreck

20.09.2018

Ganderkesee Beim Wäscheaufhängen am Dienstag sah Kerstin Carolus plötzlich scheinbar riesige Menschen an ihrem Gartenzaun vorbeigehen. Die Bäuche der Bauarbeiter waren auf Höhe der Zaunspitze. Die Ganderkeseerin, die seit zwei Jahren mit ihrem Mann Stephan und ihrer Tochter Lea am Schlutterweg wohnt, öffnete die Gartenpforte und blickte direkt auf jede Menge Sand. Rund 1,20 Meter beträgt der Höhenunterschied zum Grundstück der Familie Carolus. Dass im Wohnpark am Fuchsberg gebaut werden soll, wusste die Familie. Von der Höhe des aufgefahrenen Sandes war sie aber erschrocken. „Der Grund wurde so weit aufgeschüttet, dass die Bodenplatte sich oberhalb unseres Sichtschutzes befinden wird. Wer plant sowas?“, wendete sich Stephan Carolus an die NWZ.

„Da ist im Moment viel Sand“, kann der Geschäftsführer des Wohnparks, Friedhelm Clasen, bestätigen – gleichzeitig gibt er aber auch Entwarnung: „Da kommt auch Sand wieder weg. Das darf nicht höher sein als die Nachbargrundstücke.“ Der Sand sei dort verteilt worden, damit das Gelände eben ist und beispielsweise die Baugerüste ordentlich aufgebaut werden können, so Clasen auf Nachfrage der NWZ. Neben dem Montessori-Kinderhaus muss laut Clasen sogar ein großer Teil des Sandes wieder weg, da hier ein Weg entstehe.

Die Adelheider Straße gebe die Höhe des Geländes vor, denn von hier aus führen Wege zu den Gebäuden. Die Adelheider Straße habe einige Höhenunterschiede, es seien sogar Gebäude eingegraben worden, damit sie nicht zu hoch liegen, schließlich müsse auch alles behindertengerecht sein.

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Weder direkt neben dem Montessori-Kinderhaus noch direkt vor Carolus’ Haus werde später ein Gebäude stehen. Sechs Meter vom Kinderhaus entfernt entstehe ein Bungalow für betreutes Wohnen, so Clasen. Nur ein kleiner Teil des Bungalows stehe vor Carolus’ Grundstück. Und der First des Bungalows werde nur etwa vier Meter hoch sein, ergänzt Friedhelm Clasens Sohn Adrian Clasen, Geschäftsführer der Firma Pro-Immo, die für den Bau verantwortlich ist. „Ein Einfamilienhaus wäre mit acht oder neun Metern viel höher.“

Sonja Klanke Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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