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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Herbst: Die Lust und Last mit dem Laub

19.10.2017

Ganderkesee /Bookholzberg „Habt ihr Lust, den jungen Mann mit Laub zu bewerfen?“ Elian (4) und Niklas (5) können erst ihren Ohren nicht so recht trauen, doch dann fangen sie an zu grinsen: „Jaaa!“ Für die Kinder in der Kita „Sonneninsel“ in Bookholzberg ist das Spielen mit den Blättern in diesen Tagen eine der Lieblingsbeschäftigungen.

Für Erwachsene, gerade für Grundstücks- und Gartenbesitzer, ist das Herbstlaub indes eher ein Ärgernis – oder zumindest ein zeitlicher Mehraufwand. „Wir haben etwas weniger Laub, Xavier hat ja ein paar Bäume umgeworfen“, scherzt Uwe Nordhausen, Geschäftsführer des Kommunalservice Nordwest. Der Arbeitsaufwand sei eigentlich jedes Jahr gleich. Und auch die Aufgaben: Die müssen nämlich meist die Anwohner erledigen.

Laub ist wie Schnee

Fragen und Antworten zum Laub

Der Kommunalservice hat eine neue Homepage, auf der auch übliche Fragen zu verschiedenen Themen beantwortet werden.

Neben den im Artikel benannten Möglichkeiten kann ein Laubsammelbehälter – für Straßenlaub – auch direkt beim Kommunalservice bestellt werden.

Dafür ist nur eine Mindestabgabemenge von zehn der üblichen Säcke (je ca. 100 Liter) nötig. Der Container kann telefonisch unter Telefon 04222/94 650 beim Kommunalservice bestellt werden.

Mehr Infos zum Thema Laub unter „Fragen und Antworten“ in der Kategorie „Service“ auf: www.kommunalservice-nw.de

Genau wie beim Winterdienst greift auch bei Laub die Straßenreinigungssatzung der Gemeinde Ganderkesee. Das heißt: Gehwege und Straßen vor den eigenen vier Wänden müssen im Winter nicht nur von Schnee und Eis, sondern im Herbst auch von Laub befreit werden. Nun schmilzt Schnee, Laub hingegen bleibt deutlich länger. Wohin also mit den ganzen Blättern? „Wenn es sich um Straßenlaub und Laub von Gehwegen handelt, holen wir das ab“, so Nordhausen. Dazu werden im Gemeindegebiet im Herbst bis zu 25 Laubsammelbehälter aufgestellt. Hier können die Anwohner der entsprechenden Gebiete ihr Laub kostenlos entsorgen (siehe Infokasten). Wo genau, das wird nicht bekannt gegeben: „Das hat in Ganderkesee immer Laubtouristen angezogen“, so Nordhausen. Also Menschen, die ihr Gartenlaub kostenlos entsorgen wollen. „Das muss aber gegebenenfalls beim Kompostwerk abgegeben werden“, so der Leiter des Kommunalservice.

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Harke ist leiser

Bevor das Laub aber überhaupt haufenweise in die Sammelbehälter gepackt werden kann, muss es erst zusammengeharkt oder -geblasen werden. Während Laubharken nur mit einem leichten Kratzgeräusch einhergehen, gilt bei den Laubbläsern oder -saugern: „Wie beim Rasenmähen gibt es gewisse Vorschriften, die beachtet werden müssen“, erklärt Rathaus-Sprecher Hauke Gruhn. So ist die Benutzung von besonders lauten Laubsaugern nur montags bis sonnabends von 9 bis 13 und von 15 bis 17 Uhr gestattet. An Sonn- und Feiertagen ist die Nutzung dieser Geräte nicht erlaubt. Dies regeln Landesgesetze.

Aber auch aus Sicht des Umweltschutzes sind Laubsauger nicht uneingeschränkt zu empfehlen. „Auf Laubsauger sollte man nach Möglichkeit verzichten, da durch diese sehr viele Insekten, Käfer und deren Larven vernichtet werden“, erklärt Carsten Wünker, Umweltbeauftragter der Gemeinde Ganderkesee. Ohne diese Tiere würden auch die Vögel in den kalten Monaten weniger Nahrung finden. Wünker empfiehlt auch, Teile des Laubs einfach unter Hecken zu fegen anstatt es zu entsorgen: „Es bildet sich dadurch Humus, außerdem bietet das Laub Schutz für Kleintiere wie Igel.“

An Kinder denken

Und wer schon an die Igel denkt, der kann vielleicht auch ein paar Blätter für seine Kinder oder Neffen zur Seite legen. Denn nicht nur in der Kita „Sonneninsel“ ist Laub gerade jetzt sehr angesagt. Auch im Kindergarten „Kleine Wolke“ an der Lindenstraße freuen sich die Kleinen über die vielen Blätter: „Wir basteln gerade ganz viel damit“, erklärt Leiterin Silke Schiller. Die Blätter werden gepresst und zu farbenfrohen Collagen oder als Verzierungen für Laternen genutzt. „Und draußen spielen die Kinder natürlich gerne in den Laubbergen“, so Schiller. Nur die Hausmeister, die seien nicht immer so angetan, wenn der zusammengeharkte Laubberg als Spielzeug benutzt wird, weiß Marina Münstermann von der Sonneninsel.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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