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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Sorge um Sicherheit auf Huder Straße

13.09.2019

Ganderkesee /Bookholzberg An der Huder Straße in Bookholzberg wird es vorerst keine Querungshilfe geben: Für die vor einem Jahr beschlossene Baumaßnahme zur Verbesserung der Verkehrssicherheit hat die Gemeinde nur ein Angebot erhalten – und das ist so teuer, dass die Gemeindeverwaltung es als „unangemessen hoch“ einstufte. 258 000 Euro wollte eine Tiefbaufirma für die Querungshilfe im Bereich Fischbeckstraße/An der Ellerbäke sowie den Bau eines Fuß- und Radweges von dort bis zum Grenzweg haben. „Derart unwirtschaftliche Angebote können wir nicht annehmen“, sagte Hennig Kahl, im Rathaus für den Tiefbau zuständig, am Mittwochabend vor dem Ausschuss für Straßen und Verkehr.

Auch Ampel möglich

„Sehr bedauerlich“ nannte diese Entwicklung Dr. Volker Schulz-Berendt, Fraktionschef der Grünen. Viele Kinder und Jugendliche müssten an der Stelle die Huder Straße überqueren, um zum Sportplatz des Bookholzberger TB zu gelangen, sagte er, und es gebe dort auch erheblichen Radverkehr. Schulz-Berendt und SPD-Ratsherr Marcel Dönike können sich auch eine Fußgänger-Druckampel statt einer Querungshilfe vorstellen. Christel Zießler (SPD), Kreisvorsitzende der Verkehrswacht, wies zudem auf den gegenüberliegenden Senioren-Wohnpark hin, dessen Bewohner ebenso sicher die Straße überqueren müssten. Mit Blick auf die nahende „dunkle Jahreszeit“ forderte sie, „Druck zu machen, um das zeitnah auszuführen.“

Das Problem dabei: Die Huder Straße ist eine Landesstraße, jede Baumaßnahme muss mit der zuständigen Landesbehörde vereinbart werden – die dann auch die Kosten zu tragen habe, wie Sabine Finke, Fachdienstleiterin Verkehr, erklärte. Eine Druckampel würde nach ihren Angaben mit nur etwa 30 000 Euro zu Buche schlagen – wobei die Kosten für den Gehweg hinzukämen.

Zählungen angekündigt

Eine Ampel müsse von der Landesbehörde verkehrsrechtlich angeordnet werden, so Finke, und dafür sei eine bestimmte Zahl von Nutzern erforderlich. Die Gemeinde werde an der Huder Straße Verkehrszählungen vornehmen, kündigte die Fachdienstleiterin an. Diese sollten aber auf jeden Fall dann stattfinden, wenn auf dem Sportplatz der Trainingsbetrieb läuft, betonte Arnold Hansen (Freie Wähler). Auch die Altersgruppen, die an der Stelle die Huder Straße überqueren, gelte es zu ermitteln. Volker Schulz-Berendt forderte, Verwaltung und Landesbehörde dürften „nicht knauserig sein – es geht um die Verkehrssicherheit unserer Kinder.“

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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