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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Daseinsvorsorge: Auch künftig genug Trinkwasser für Ganderkesee

25.01.2020

Ganderkesee Vor großen Herausforderungen steht der Wasserversorger Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV) angesichts des Klimawandels mit besonders trockenen Sommern, um auch künftig an die mehr als eine Million Menschen im Verbandsgebiet ausreichend Trinkwasser abzugeben. Das hat OOWV-Geschäftsführer Karsten Specht jetzt im Ganderkeseer Ausschuss für Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz betont.

Specht warnte vor einem langfristig möglichen Konkurrenzkampf ums Trinkwasser zwischen Verbrauchern, Landwirtschaft sowie Indus­trie. Er forderte die Politik auf, rechtzeitig klare Regeln für die Versorgung zu schaffen.

Angesichts der Belastungen der 15 Wasserwerke des OOWV im letzten trockenen Sommer wegen der hohen Wasserabgabe – Rekord am 25. Juli 2019 mit 346 300 Kubikmetern – sei teils bereits der Druck auf den Leitungen gesenkt worden.

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Die Trinkwasserversorgung sei aber auch künftig in Ganderkesee und andernorts gesichert, beruhigte Specht. Wegen gegensätzlicher Forderungen, einerseits mehr Wasser liefern zu müssen und andererseits dem Boden aus Naturschutzgründen weniger Wasser zu entnehmen, suche der OOWV nach Alternativen.

Unter anderem werde nun die Wiederverwertung von Wasser für industrielle Zwecke erprobt.

Die Gemeinde Ganderkesee erhält ihr Trinkwasser überwiegend aus dem Wasserwerk Großenkneten. Um weiterhin den Anforderungen gerecht zu werden, sei ein Ausbau der Wasserwerke, der Blick auf die Erweiterung der Wasserrechte und die Wiederverwertung von Wasser nötig. Ebenso werde über den Bau neuer Wasserwerke nachgedacht. Wichtig sei aber vor allem, dass die Solidargemeinschaft der Mitglieds-Landkreise des Verbandes an einem Strang ziehe, damit es nicht zu Versorgungsengpässen komme. Specht: „Wir brauchen jeden Kubikmeter.“

Thorsten Konkel Redakteur, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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