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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Einzelhandel In Ganderkesee: Einkauf für alle Altersklassen verbessern

12.01.2019

Ganderkesee Vor etwas mehr als vier Jahren musste sich Ganderkesee niedersachsenweit nur Braunschweig geschlagen geben. Was die Stadt mit fast 250 000 Einwohnern und die Gemeinde mit den fast 32 000 Einwohnern gemeinsam haben? Beide engagieren sich für „generationenfreundliches Einkaufen“ – in Braunschweig damals mit rund 80 Einzelhändlern und in Ganderkesee mit 60. Und jetzt hat die Gemeinde die Chance, diese Zahl zu toppen.

Am Donnerstag hat die Wirtschaftsförderung 145 Briefe an Einzelhändler, aber auch an Dienstleister wie Frisöre verschickt, in denen zur Teilnahme an der bundesweiten Zertifizierung aufgerufen wird. „Entscheidend ist: Ladenlokal und Verkauf“, erklärt Wirtschaftsförderin Christa Linnemann die Auswahl der Angeschriebenen.

Die Wirtschaftsförderung unterstützt, Initiator des Projektes, welches erstmals im Jahr 2010/11 durchgeführt wurde, ist der Seniorenbeirat der Gemeinde Ganderkesee. Nur um Senioren und deren sicheres Einkaufen geht es aber mitnichten: „Was ist denn mit dem jungen Paar, das mit Kinderwagen unterwegs ist?“, betonte unter anderem Seniorenbeiratsvorsitzender Jürgen Lüdtke bei der Vorstellung des Projektes im Rathaus. Auch Geh-, Sicht- oder Höreinschränkungen seien nicht auf ein gewisses Alter beschränkt. „Wir setzen uns für alle Generationen ein, auch wenn wir Seniorenbeirat heißen“, so Lüdtke. Und da sich in den vergangenen Jahren viel in der Geschäftswelt verändert habe, wolle man die bereits zertifizierten „generationenfreundlichen“ Läden nun möglichst erneut auszeichnen – und natürlich neue Mitmacher gewinnen.

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Das Zertifikat ist dabei für die teilnehmenden Läden kostenlos. „Andernorts wird dafür durchaus eine Gebühr erhoben“, so Linnemann, „aber hier haben wir das Glück, dass der Seniorenbeirat die notwendigen Begehungen ehrenamtlich übernimmt.“ In sieben Kategorien werden die Läden von den ausgebildeten Testern geprüft. Dabei geht es um Dinge wie die Erreichbarkeit des Geschäfts, die Breite der Gänge oder die Servicequalität. Fast 60 unterschiedliche Punkte stehen auf dem Prüfbogen.

Wichtig ist es den Organisatoren zu betonen, dass eine Stufe vor dem Geschäft oder hohe Regale, an die beispielsweise Rollstuhlfahrer nur schwer herankommen, kein grundsätzliches Ausschlusskriterium sind. Zum einen könnte man durch Punkte in anderen Kategorien eine etwas „schlechtere“ Kategorie ausgleichen und zum anderen beraten die Tester des Seniorenbeirates auch.

„Häufig kennen wir ganz einfache Lösungen, mit denen man viel verbessern kann“, so Erika Lisson vom Seniorenbeirat. Und natürlich haben die Einzelhändler auch die Chance, diese Anregungen umzusetzen, bevor es tatsächlich an die endgültige Zertifizierung geht. „Wir wollen dafür sorgen, dass das Einkaufen für alle so gut es geht möglich ist“, sagte Lüdtke.

Auch die Vertreter der beiden Werbegemeinschaften, Dietmar Mietrach (Wir in Bookholzberg) und Timo Vetter (Gantermarkt), sind von der Sinnhaftigkeit des Zertifikats überzeugt. „Soweit wir wissen, gibt es für dieses Anliegen auch nur dieses Zertifikat“, so Vetter. Und Mietrach betonte: „Die Aktion hilft sicher auch dabei, eine gewisse Betriebsblindheit abzulegen, die sich vielleicht eingestellt hat.“

 Einzelhändler, die nicht angeschrieben wurden, aber teilnehmen wollen, können sich bis Freitag, 25. Januar, bei Christian Siedenstrang von der Wirtschaftsförderung, Telefon  04222/44 208, melden. Informationen zum bundesweiten Projekt gibt es unter:


     www.generationenfreundliches-einkaufen.de 

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Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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