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Fünf Verletzte nach Zusammenstoß in Kreuzung
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Aktualisiert vor 6 Minuten.

Unfall In Oldenburg
Fünf Verletzte nach Zusammenstoß in Kreuzung

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Ehrenamtliche fahren jetzt mit Strom

08.03.2019

Ganderkesee Die kräftigen Windböen am Donnerstagvormittag kamen wie gerufen für Lars Gremlowski: „Jetzt drehen sich die Windräder so richtig“, freute sich Ganderkesees Klimaschutzmanager. „Und der Ökostrom landet hier“, zeigte er auf die neue Ladesäule für Elektrofahrzeuge an der Bergedorfer Straße in Ganderkesee. Erneuerbare Energien, aus denen laut Gremlowski mittlerweile 80 Prozent des Strombedarfs in Ganderkesee kommen, ermöglichen umweltfreundlicheres Autofahren – eine Win-Win-Situation für jeden Klimaschutzmanager.

Sieben Stromtankstellen in der Gemeinde

Elektroautos können in der Gemeinde Ganderkesee jetzt an sieben öffentlichen Standorten aufgeladen werden. Neben der neuen Ladesäule mit zwei Anschlüssen an der Bergedorfer Straße gibt es im Ort Ganderkesee weitere „Stromtankstellen“ vor dem Inkoop-Markt an der Raiffeisenstraße und vor der LzO-Filiale an der Grüppenbührener Straße. Ladestationen gibt es zudem beim Hotel Backenköhler in Stenum, beim Bürgerbüro in Bookholzberg sowie auf beiden Seiten der Autobahn-Raststätte Hasbruch an der A 28.

Kreisweit können E-Autofahrer an 34 öffentlichen Ladesäulen auftanken. Neun davon werden von Kommunen angeboten.

Im Blickpunkt stand auf dem Parkplatz gegenüber der Ganderkeseer Polizeistation aber weniger die Ladestation, an der zwei E-Autos gleichzeitig binnen etwa 75 Minuten aufgeladen werden können, sondern „Zoé“: So heißt Renaults Elektro-Modell, von dem eines seit Ende vergangenen Jahres in Ganderkesee steht. Jetzt ist das Auto auch fertig beklebt und beschriftet: „Bürgerauto Ganderkesee“ steht auf der Fronthaube und der Heckklappe.

Denn vor allem die Bürger sollen vom neuen E-Mobil profitieren: In erster Linie wird es den ehrenamtlichen Seniorenbegleitern und Wohnberatern zur Verfügung gestellt. Eine enorme Verbesserung, wie Seniorenbeiratsvorsitzender Jürgen Lüdtke erklärt: „Bisher haben wir die Fahrten aus eigener Tasche bezahlt.“ Auch versichert sind die Ehrenamtlichen nun bei der Nutzung des kommunalen Fahrzeugs. „Und in den Kofferraum passt sogar ein Rollator“, ergänzt Lüdtke.

Mit einer Reichweite von 100 bis 120 Kilometern pro Ladung – je nach Wetterlage – sind auch Fahrten nach Oldenburg möglich, etwa um Arztpraxen und Krankenhäuser zu erreichen. Daneben unternehmen die Seniorenberater mit ihren Klienten Einkaufstouren und andere Alltagsfahrten.

Der Renault Zoé ist eines von fünf Elektrofahrzeugen im Landkreis Oldenburg, die mit Hilfe eines Förderprojektes des Bundesumweltministeriums angeschafft werden konnten. Ein gleiches Modell wurde der Gemeinde Dötlingen übergeben, zwei E-Nissan erhalten die Gemeinden Dünsen und Kirchseelte – auch diese werden von Ehrenamtlichen genutzt. Schließlich bekommen die Berufsbildenden Schulen in Wildeshausen noch einen elektrischen Renault Kangoo, der vom Hausmeister gefahren wird.

Insgesamt 263 000 Euro habe der Landkreis für Fahrzeuge und Infrastruktur investiert, sagt Manuela Schöne, die im Kreishaus für Klimaschutz verantwortlich ist. 80 Prozent der Summe kamen als Fördermittel wieder herein. Auto und Ausstattung in Ganderkesee haben 45 000 Euro gekostet, 36 000 Euro gab es an Zuschüssen.

Bevor die Seniorenbegleiter und Wohnberater, die das E-Auto nutzen wollen, sich hinters Lenkrad des Zoé setzen können, müssen sie aber noch mit den Besonderheiten des elektrischen Fahrens vertraut gemacht werden. Dafür sorgt Gerhard Herrmann von der Verkehrswacht.

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Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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