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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Freibad: ASG will mehr als „nur ein Kursbecken“

31.08.2017

Ganderkesee Die Ratsfraktionen haben noch allerhand Klärungsbedarf in der Frage, wie das künftige Kursbecken des Ganderkeseer Freibades aussehen soll – der Arbeitskreis der Selbsthilfe- und Initiativgruppen in der Gemeinde (ASG) hat schon klare Vorstellungen: Ein solches Becken sei „unverzichtbar“, heißt es in einer Stellungnahme an Bürgermeisterin Alice Gerken, und es müsse auch mehr als „nur ein Kursbecken“ entstehen.

Erste Pläne für den Bau eines Kursbeckens – zusammen mit einem neuen Eingangsbereich sowie Personal- und Verwaltungsräumen – waren vergangene Woche im Sozialausschuss vorgestellt worden. Endgültig darüber entschieden wird voraussichtlich in einer Sondersitzung des Rates am 26. Oktober.

„Weniger Alternativen“

Der ASG erwartet, dass ein Kurs- und Therapiebecken für Menschen mit Beeinträchtigungen die Teilhabe am sportlichen und sozialen Leben erleichtert – zumal die Alternativen in der Umgebung weniger würden: „Es ist eine Frage der Zeit, wann das Bad am Fuchsberg nicht mehr genutzt werden kann, das Hallenbad ist fast vollständig ausgebucht, das Klinikbad in Delmenhorst steht vor der Schließung“, schreibt ASG-Vorsitzende Sabine Bretzke.

Zur Ausstattung meldet der Arbeitskreis diverse Erfordernisse an: Für Therapie und Muskelentspannung wird eine Wassertemperatur von 30 bis 33 Grad gewünscht, das Becken müsse barrierefrei zugänglich sein und solle neben einem Lifter mit Stuhl über eine Treppe statt einer Leiter verfügen. Zeichen und Markierungen zur Orientierung sowie Steckdosen für Elektroscooter werden ebenso verlangt.

„Größer ist besser“

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Mit der geplanten Beckengröße von 12,5 mal acht Metern ist der ASG nicht einverstanden: „Fachleute empfehlen, ein größeres Kursbecken in wirtschaftlichen Standardmaßen zu bauen“, so Bretzke. 16,6 mal acht Meter, wie ursprünglich ins Auge gefasst, sollten es sein. Zur besseren Wirtschaftlichkeit könnten Schwimmkurse, Baby-Schwimmen oder Aqua-Fit-Kurse beitragen. Damit könne das Kursbecken die Attraktivität des Freibades und des Saunahuus’ noch steigern.

„Bereits beim Bau des Saunahuus’ wurde der politische Fehler gemacht, die Kosten willkürlich unter einer bestimmten Summe zu halten“, beklagt die ASG-Vorsitzende abschließend in ihrer Stellungnahme. Durch den Verzicht auf ein Außenbecken, das dann nachträglich – und kostspieliger – doch eingebaut wurde, habe die Politik einen „erheblichen wirtschaftlichen Schaden durch Mehrkosten verursacht“.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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