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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Millionen für den Klimaschutz beantragt

19.10.2019

Ganderkesee Hier mal 10 000 Euro für Wegeseitenränder, dort mal 100 000 Euro für Ausgleichsflächen – solche Investitionen in ökologische Projekte sind künftig „Kleckerbeträge“, wenn es nach den Grünen im Ganderkeseer Gemeinderat geht. Sie fordern in einem Antrag, im Haushalt 2020 eine Million Euro für Maßnahmen zum Klima-, Umwelt- und Artenschutz einzuplanen. In den folgenden Jahren soll der Betrag um jeweils 500 000 Euro erhöht werden, so dass es 2024 drei Millionen Euro sind.

Zur Begründung des Antrags verweist Fraktionschef Dr. Volker Schulz-Berendt auf „das wenig ambitionierte Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung“. Es werde nach Ansicht vieler Experten nicht ausreichen, um die Klimaschutzziele für Deutschland zu erreichen. Darum müssten die Kommunen unbedingt zusätzliche Maßnahmen ergreifen.

Welche das in Ganderkesee sein könnten, soll nach dem Willen der Grünen schnell geklärt werden: Im zweiten Teil ihres Antrages fordern sie, ein qualifiziertes Ingenieurbüro mit „der Ausarbeitung eines Maßnahmenkatalogs“ zu beauftragen. Zudem solle das Büro die Treibhausgas-Entwicklung überwachen und Fördermittel einwerben. In halbjährlichen Sachstandsberichten seien Rat und Verwaltung sowie die Öffentlichkeit auf dem Laufenden zu halten, heißt es schließlich im Antrag.

In den Bereichen Mobilität, Wohnen und Landwirtschaft sehen die Grünen zunächst die besten Möglichkeiten, um mit Investitionen auf kommunaler Ebene Einfluss auf die Treibhausgas-Emissionen zu nehmen. Hier sei die Umkehr vom „Höher, Schneller, Weiter“ zum „Einfacher, Weniger, Nachhaltiger“ relativ leicht umzusetzen, meint Schulz-Berendt und macht auch konkrete Vorschläge.

In Sachen Mobilität ist aus seiner Sicht die Schaffung sicherer Verkehrswege für Radfahrer vorrangig. Zum nachhaltigeren Wohnen könnten Begegnungs- und Erholungsräume beitragen, die kleinere Wohneinheiten attraktiver machen. „In der Landwirtschaft muss der Umstieg auf Ökolandbau durch Unterstützung bei der regionalen Vermarktung oder der solidarischen Landwirtschaft erleichtert werden“, erklärt der Grünen-Fraktionschef. Schulz-Berendt erwartet „eine angeregte Diskussion“. Die dürfte es geben.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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