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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Beim Wohnungsbau weiter als gedacht

07.09.2019

Ganderkesee Beim Wohnungsbau ist die Gemeinde Ganderkesee „gut im Rennen“, findet Peter Meyer – mit dem „Rennen“ meinte der Leiter des Fachbereichs Gemeindeentwicklung am Donnerstagabend im Rathaus das Wohnraumversorgungskonzept des Landkreises Oldenburg für den Zeitraum 2016 bis 2020, bei dem Ganderkesee dem Ziel näher ist, als viele dachten. „Aber die Entwicklung geht weiter“, mahnte Meyer, „wir dürfen jetzt nicht stehen bleiben.“

Was hat die Gemeinde bisher geschafft?

434 Wohnungen in Einzel-, Doppel- und Mehrfamilienhäusern sollten nach dem Konzept des Landkreises in der Gemeinde zwischen 2016 und 2020 gebaut werden – 321 Einheiten sind in den ersten drei Jahren bis Ende 2018 fertiggestellt worden. Das lasse erwarten, sagte Meyer im Ausschuss für Gemeindeentwicklung, dass die Vorgabe bis 2020 erreicht werde. Im Einzelnen waren es 104 Neubauten 2016, 63 im Jahr 2017 und 154 fertiggestellte Wohnungen in 2018.

Wie verteilen sich die Wohnungen?

165 Wohneinheiten sind in Einzel- und Doppelhäusern entstanden, allein die Hälfte davon (84) im Jahr 2018. Das Versorgungskonzept verlangt insgesamt 269 Wohnungen in diesem Segment. Deutlich besser erfüllt hat die Gemeinde die Quote in Mehrfamilienhäusern: 156 Wohnungen wurden hier bis 2018 fertiggestellt, 165 sollen es bis 2020 sein. Auch bei Mehrfamilienhäusern legten die Bauherren 2018 einen Zahn zu: 72 Bauten entstanden im vorigen Jahr, nur 25 in 2017 und 59 im Jahr 2016.

Wie sieht es mit sozialem Wohnungsbau aus?

Hier ist die Gemeinde von der Zielvorgabe „eine ganze Ecke entfernt“, wie Peter Meyer einräumte. 83 neue Wohneinheiten „im preisgebundenen Segment“, wie es im Amtsdeutsch heißt, soll die Gemeinde Ganderkesee bis 2020 zur Verfügung stellen. Bisher sind seit 2016 zwar 67 Wohnungen mit Preisbindung entstanden oder zumindest vertraglich abgesichert. Letzteres bedeutet aber, dass sie noch nicht gebaut wurden und einige von ihnen bis Ende 2020 wohl auch nicht fertig werden. Die Gemeinde werde auch künftig in den Bebauungsplänen keine feste Quote für geförderten Wohnungsbau festlegen, so Meyer, sondern in jedem Einzelfall „situationsbedingt und standortangepasst“ entscheiden.

In welchen Gebieten wird zurzeit gebaut?

Hochbetrieb herrscht in den beiden großen Baugebieten in Bookholzberg und Ganderkesee. In Bookholzberg-Bargup stehen 63 Grundstücke für Einzel- und Doppelhäuser zur Verfügung, außerdem entstehen dort fünf Mehrfamilienhäuser mit jeweils fünf bis acht Wohneinheiten. Sozialer Wohnungsbau ist hier nicht festgeschrieben, es gab aber Interessenten dafür. In Ganderkesee werden im Gebiet südlich der Oldenburger Straße 52 Einzel- und Doppelhäuser sowie acht Mehrfamilienhäuser mit fünf bis acht Wohnungen gebaut. Mindestens 16 sozial geförderte Wohnungen stehen dort zur Verfügung.

Das erste Wohnhaus wird seit Anfang dieser Woche im Gebiet westlich vom Brüninger Weg in Ganderkesee errichtet. Fünf Grundstücke können dort nur mit Einfamilienhäusern bebaut werden, weitere 13 mit Einzel- oder Doppelhäusern. Die vier Mehrfamilienhäuser fallen mit jeweils sechs bis zehn Wohnungen etwas größer aus. Soziale Wohnraumförderung ist für sechs Wohnungen konkret vereinbart und für weitere zehn noch möglich.

Wo kann demnächst gebaut werden?

In Schönemoor und Schierbrok werden die nächsten beiden Baugebiete erschlossen: Platz für 13 Einzelgrundstücke und zwei Mehrfamilienhäuser ist in Schönemoor westlich der Straße Zum Altengraben. Mindestens acht Wohneinheiten sollen hier preisgebunden sein. Elf Ein­familienhäuser sowie 18 Einzel- oder Doppelhäuser sind westlich vom Schierbroker Mühlenweg geplant, außerdem vier Mehrfamilienhäuser mit je sechs bis acht Wohnungen – mindestens zwölf davon werden preisgebunden angeboten.

Und wie geht es weiter?

Weitere große Baugebiete sind derzeit noch nicht in Sicht. Am Donnerstag brachte der Ausschuss für Gemeindeentwicklung zwar ein neues Planverfahren für Schönemoor auf den Weg – damit soll aber lediglich Alt-Anliegern im Eckbereich Schönemoorer Landstraße/Kortenkamp die Möglichkeit eröffnet werden, ihre Hintergrundstücke zu bebauen. Das gleiche Ziel wird mit einer Änderung des Bebauungsplans im Bereich der Cranachstraße in Ganderkesee angestrebt. Peter Meyer ermahnte die Politiker, weiter Wohnraum zu schaffen. Was jetzt auf den Weg gebracht werde, betonte er, könne frühestens in zwei Jahren bebaut werden. Dann dürfte es schon neue Zielvorgaben für die Wohnraumversorgung in der Gemeinde geben.

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Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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