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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Plötzlich keine Blumen mehr

08.12.2017

Ganderkesee Am Montag standen die Kunden von Klaus-Dieter Behrens (67) plötzlich vor verschlossener Tür. Ein Schock, denn das etablierte Geschäft „Blumen Behrens“ an der Straße „Am Glockenstein“ existiert seit 1983 in seiner jetzigen Form, aber der Name Behrens ist in Ganderkesee schon seit über 80 Jahren fest mit den Begriffen „Garten“ und „Floristik“ verbunden. Und nun das unerwartete und kurzfristige Aus nach 34 Jahren.

„Wir waren selbst völlig überrascht“, erzählt Klaus-Dieter Behrens im Gespräch mit der NWZ. Was war passiert? Eine Verkettung unglücklicher und unvorhersehbarer Umstände. „Wir standen plötzlich ohne Mitarbeiter da“, sagt Anke Behrens (59), die ihren Mann im Büro unterstützt. Zwei Wochen lang hat das Ehepaar versucht, neues Personal zu finden. Das erwies sich in der Vorweihnachtszeit aber als unmöglich. Am Ende blieb nur, die Notbremse zu ziehen. „Anders hätten wir die arbeitsintensive Zeit nicht meistern können“, so Klaus-Dieter Behrens. Leicht gefallen ist die Entscheidung nicht, vor allem da das Unternehmen wirtschaftlich gut dasteht. „Wir hatten ein sehr gutes Auftragsvolumen“, so der Blumenfachmann. „Wir bedanken uns sehr bei unseren Kunden“, betont Klaus-Dieter Behrens, „für die jahrzehntelange Treue.“

Obwohl Blumenfachgeschäft und auch der Fleurop-Service und die Trauerfloristik geschlossen sind, „werden die ausgegebenen Gutscheine selbstverständlich eingelöst“, betont Anke Behrens. Gutscheininhaber können sich bei Klaus-Dieter Behrens unter Telefon  04222/25 14 oder 0152/23 96 67 59 melden. Am Montag und Dienstag, 18. und 19. Dezember, wird es zudem einen letzten Sonderverkauf geben. „Zu den gewohnten Öffnungszeiten“, so Klaus-Dieter Behrens.

Nicht von der Aufgabe des Blumengeschäfts betroffen sind derweil die Geschäftszweige Gartenlandschaftsbau und Grabpflege. „Das läuft wie gewohnt weiter“, so Klaus-Dieter Behrens. Und auch für das Blumengeschäft hat das Ehepaar noch nicht jegliche Hoffnung aufgegeben. „Wir haben uns entschieden, definitiv nicht selbst das Geschäft wieder zu eröffnen“, sagt Klaus-Dieter Behrens, aber das bedeute nicht, dass man sich keinen Nachfolger vorstellen könne.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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