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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

14,2 Millionen fließen nach Elmeloh

15.06.2018

Ganderkesee /Hannover Dem geplanten Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Wichernstifts steht nichts mehr im Weg: Wie Niedersachsens Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann (SPD) am Donnerstag in Hannover bekannt gab, fördert das Land mit seinem Krankenhausinvestitionsprogramm 2018 insgesamt 14 Baumaßnahmen. Für den 21,3 Millionen Euro teuren Neubau auf dem Gelände des Wichernstiftes in Elmeloh sind in einem ersten Schritt vom Land 14,2 Millionen Euro vorgesehen.

„Die bauliche Substanz des bestehenden Gebäudes ist nicht mehr zeitgemäß. Uns ist es ein Anliegen, gerade auch in dem sensiblen Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie angenehme und zeitgemäße Räumlichkeiten zu schaffen“, erläuterte Dr. Boris Robbers, Referatsleiter Krankenhäuser im niedersächsischen Sozialministerium.

Nach eingehender Prüfung sei man zu dem Schluss gekommen, dass eine Sanierung des bestehenden Gebäudes keinen Sinn gemacht hätte, sondern ein Neubau erforderlich ist. „Die Investitionsmittel des Landes Niedersachsen sind gut angelegt“, betonte Gesundheitsministerin Reimann.

„Wir können unser Glück kaum fassen“, sagte Wichernstift-Geschäftsführer Mario Behrends am Donnerstag in einem Gespräch mit der NWZ. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass es so schnell geht.“ Vor anderthalb Jahren hatte das Wichernstift einen entsprechenden Architektenwettbewerb gestartet. Ein Münchner hat den Zuschlag erhalten. Mario Behrends hofft, dass die Bauarbeiten bereits im kommenden Jahr starten können.

Die jetzigen Räumlichkeiten sind laut Behrends bereits 60 Jahre alt, ursprünglich als Jugendhilfeeinrichtung genutzt worden und somit für eine Klinik ungeeignet. Ein Neubau sei allein schon aus wirtschaftlichen Gründen notwendig. So müsse im derzeitigen Gebäude beispielsweise für jede der sechs Stationen eine eigene Nachtwache organisiert werden, weil es zwischen den Stationen keine Verbindungstüren gibt.

Rund 4000 Quadratmeter groß soll der Neubau werden – und damit 1000 Quadratmeter größer als jetzt. Denn die Klinik mit ihren 80 Therapieplätzen – 51 davon stationär – platze auch aus allen Nähten. Es gebe Wartelisten. Möglicherweise soll zudem eine neue Ambulanz hinzukommen, dann werde das Projekt jedoch teurer.

Die Klinik ist nicht nur für die Kreise Oldenburg und Wesermarsch sowie die Stadt Delmenhorst zuständig, sondern auch für den Landkreis Cuxhaven. Dort, sowie in Brake gibt es weitere Tageskliniken, die zum Wichernstift gehören.

Lars Laue
Redakteur
Regionalredaktion
Tel:
0441 9988 2059
Sonja Klanke
Redakteurin, Agentur Schelling
Redaktion Ganderkesee
Tel:
04222 8077 2742

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Landkreis Cuxhaven | SPD | Delmenhorst

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