• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Nachhaltig leben und Spaß dabei haben

06.04.2018

Ganderkesee „Eine bestimmte Menge Rindfleisch belastet das Klima hundertmal mehr als die gleiche Menge Gemüse!“ Jürgen Warrelmann sagt das nicht nur, sondern will dieses Missverhältnis auch sichtbar machen: Beim „Frühlingserwachen“ am kommenden Sonntag, 8. April, in Ganderkesee stellen Warrelmann und seine Mitstreiter vom Aktionsbündnis „Prima Klima“ den ökologischen Fußabdruck verschiedener Lebensmittel, also deren Auswirkung auf Umwelt und Klima durch Produktion und Transport, mit unterschiedlich langen Kanthölzern dar – eine von vielen Aktionen bei der „Zukunftsmeile nachhaltig leben“, die Ganderkesees Klimaschutzmanager Lars Gremlowski gemeinsam mit mehreren Umweltorganisationen für den verkaufsoffenen Sonntag vorbereitet hat.

Offene Geschäfte in Ganderkesee

„Frühlingserwachen“ nennt die veranstaltende Kaufleute-Vereinigung Gantermarkt den verkaufsoffenen Sonntag am 8. April. Von 13 bis 18 Uhr sind die Geschäfte im Ganderkeseer Ortskern geöffnet. Ein Teil der Wittekindstraße und die Rathausstraße sind ab 10 Uhr gesperrt.

Musikalisch unterwegs ist die Jazzband „Tuba Libre“. Für Kinder gibt es zwei Hüpfburgen, eine Bungee-Trampolin-Anlage und den Flohmarkt in der Wittekindstraße. Autofreunde finden Modelle der örtlichen Kfz-Händler auf dem Arp-Schnitger-Platz. Dazu gibt es viele weitere Aktionen.

„Wir wollen damit Anreize geben, wie man sich im täglichen Leben nachhaltig verhalten kann“, erklärt Gremlowski am Mittwoch bei einem Pressegespräch im Rathaus. Dabei soll der moralische Zeigefinger unten bleiben: „Klimaschutz kann auch Spaß machen“, betont Ulf Moritz, der für das Regionale Umweltzentrum (RUZ) Hollen über dessen Stromsparcheck informieren wird. Spaß haben sollen die Besucher am RUZ-Stand zum Beispiel bei der Herstellung von „Samenbomben“: pralle Tüten mit Blumensaaten, mit denen laut Moritz „eine wunderbare Blütenpracht zur Explosion gebracht werden kann“.

Zwölf Verbände, Behörden und Anbieter, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben, machen mit bei der „Zukunftsmeile“, die am Sonntag zwischen dem Arp-Schnitger-Platz und dem Mierke-Haus aufgebaut wird. Beim Naturschutzbund (Nabu) geht es um Artenvielfalt, auch dort gibt es für die Besucher Blumensamen zum Mitnehmen, außerdem Insektenhotels, die von Grundschülern aus Schierbrok hergestellt wurden. Die Oberschule Bookholzberg zeigt am Stand des Landkreises Oldenburg, wie aus alten Holzpaletten neues Garten-Equipment wird. Der Kornkraft-Bioladen und der Ganderkesee Weltladen sind ebenfalls beteiligt, unter anderem mit fair gehandelten Produkten.

Mobilität ist ein weiteres Thema, ob auf zwei Rädern – Jan Schweers aus Schierbrok bringt E-Bikes mit – oder auf vier: „Wir haben sieben Elektro-Autos da“, verkündet Lars Gremlowski, „darunter ist auch ein Tesla“. Eine Rallye gibt es ebenfalls, allerdings zu Fuß: Wer die Stände der Zukunftsmeile abklappert und genügend Fragen richtig beantwortet, kann einen der zehn ausgelobten Preise gewinnen.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
04222 8077 2741
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.