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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Nachwuchs am Schlauchturm

03.06.2019

Ganderkesee Der Falkenkasten am Schlauchturm der Feuerwehr an der Urneburger Straße ist bewohnt. Im April zeigte sich, dass dort Turmfalken-Küken geschlüpft sind. Drei weiße Streifen am Nistkasten verrieten den Nachwuchs. Der Nabu-Vorsitzende Hans Fingerhut erklärte den Kindern und Jugendlichen aus der Jugendfeuerwehr, dass es sich sich bei den „Kleckerstreifen“ um den Kot der Jungvögel handelt. „Für uns war das das Zeichen, da ist etwas los“, sagte er.

Elterntiere holen Mäuse

Inzwischen weiß Hans Fingerhut genau, was sich im Turmfalken-Kasten tut. Vom Dach des Gebäudes der syrisch-orthodoxen Kirchengemeinde aus machte er Fotos und Videoaufnahmen. Sechs junge Falken entdeckte der Nabu-Vorsitzende. Er filmte nicht nur die Küken, sondern auch die Elterntiere, die unermüdlich Mäuse als Futter für die Brut heranbringen. Am Samstag zeigte er seine Aufnahmen beim Treffen der Jugendfeuerwehr.

Dabei machte er den Kindern und Jugendlichen klar, dass es keine gute Idee wäre, eine Leiter an den Turm zu stellen und ins Nest zu schauen. „Wir sollten das Brutgeschäft nicht stören.“ Allerdings könnte sich der Nabu-Vorsitzende vorstellen, dass eine Kamera am Schlauchturm angebracht wird, damit die Vögel im nächsten Jahr beobachtet werden können.

Seit März 2018 hängt der Turmfalken-Kasten bei der Feuerwehr. In diesem Jahr sei er erstmals besetzt, sagte Fingerhut. Auch in anderen Kästen in der Gemeinde gibt es Falken-Nachwuchs. An den katholischen Kirchen in Ganderkesee und Bookholzberg sind junge Turmfalken geschlüpft. Darüber hinaus gebe es einen Schleiereulen-Kasten in Kühlingen, in den ebenfalls Turmfalken eingezogen seien. Auch dort gebe es fünf oder sechs Küken.

Gutes Nahrungsangebot

Dass es bei den Turmfalken so viele Jungvögel gibt, wertet Fingerhut als Zeichen für ein gutes Nahrungsangebot. „Es sind genügend Mäuse vorhanden.“ Kurz bevor ein Turmfalke flügge wird, verspeist er demnach etwa vier Mäuse pro Tag. Für die Familie am Schlauchturm ergibt sich damit ein Tagesbedarf von rund 30 Mäusen. „Es muss viele Mäuse geben“, erklärte Fingerhut den Jugendlichen. Seien dagegen nur wenig Mäuse da, würden die Vögel nicht brüten: „Die Natur sorgt vor.“

Antje Rickmeier Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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