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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

So kann jeder etwas für die Insektenrettung tun

18.04.2019

Ganderkesee Hans Fingerhut kennt die Fragen, die Grundstücksbesitzer und Gartenliebhaberinnen stellen, wenn der Nabu Ganderkesee seinen Informationsstand aufbaut. Dass etwas zum Schutz von Insekten getan werden muss, hat sich mittlerweile herumgesprochen. „Aber die Leute wollen wissen, wie machen wir es am besten“, sagt der Ganderkeseer Nabu-Vorsitzende.

Sandra Bischoff und Silke Kreusel von der Nabu-Stiftung Oldenburgisches Naturerbe wollen mit konkreten Aktionen dabei helfen, Balkonkästen, Gärten und Grundstücke insektenfreundlich zu machen. Anlässlich eines landkreisweiten Projekts bieten sie einen Vortrag, eine Exkursion und Beratungstermine in der Gemeinde Ganderkesee an. „Wir geben Tipps für eine insektenfreundliche Gestaltung“, sagt Silke Kreusel. Auch Saatgut könne zur Verfügung gestellt werden.

Vortrag, Exkursion und Info-Stand

Insekten retten heißt das Thema eines Vortrags, der am Dienstag, 23. April, um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Ganderkeseer Rathauses beginnt.

Eine Exkursion mit dem Fahrrad startet am Sonnabend, 25. Mai, um 10 Uhr am Rathaus. Dann geht es um Lebensräume in der freien Landschaft.

Einen Info-Stand baut der Nabu beim Bookholzberger Frühlingsmarkt am Sonntag, 28. April, auf.

In einem Vortrag am Dienstag, 23. April, wollen die beiden Nabu-Mitarbeiterinnen deutlich machen, dass heimische Pflanzen besonders wichtig für Insekten sind. „Was pflanze ich im Garten, und welchem Insekt kann ich damit etwas Gutes tun“, erläutert Sandra Bischoff. Die Oldenburgerin warnt vorm „Guerilla-Gardening“ und hält nichts davon, sogenannte Samenbomben auf triste Grundstücke zu werfen. Häufig würden die Mischungen Pflanzen enthalten, die heimische Arten verdrängen.

Wichtig ist nach Auskunft von Sandra Bischoff auch, Kleinstrukturen als Lebensräume für Insekten zu schaffen. Totholz ist dabei ebenso hilfreich wie Wasser, das in einem Mini-Teich zur Verfügung gestellt werden kann. Studien würden belegen, dass die umliegende Landschaft von der Insekten-Vielfalt im Garten profitiere, sagt die Nabu-Mitarbeiterin.

Auch die Lichtverschmutzung sollte reduziert werden. Bischoff rät zu Lampen, in die die Insekten nicht hineinfliegen können. Gift sollte im Garten nicht verwendet werden.

Außerdem schauen sich die beiden Nabu-Expertinnen Grundstücke an. Jeweils 15 Ortstermine bieten sie in jeder der acht Gemeinden des Landkreises Oldenburg an. Auch Firmen können sich beteiligen. „Wir möchten einen Betrieb pro Gemeinde finden, der Interesse hat, sich beraten zu lassen“, sagt Silke Kreusel. Interessierte können sich bei Hans Fingerhut unter Telefon  04222/1518 melden.


Lesen Sie mehr:   www.nwzonline.de/insektenjahr 
Antje Rickmeier Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
04222 8077 2740
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