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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Naturschutz: Azubis lernen von den Bienen fürs Berufsleben

18.09.2018

Ganderkesee Was hat die Honig-Produktion mit dem Vertrieb von Stahlrohrbögen und Verbindungsstücken zu tun? – So einiges, wie die 15 Auszubildenden des Ganderkeseer Großhändlers Starofit in diesem Jahr herausgefunden haben. Sie lernen nämlich nicht nur die Arbeitsabläufe im Unternehmen kennen, sondern sind seit dem Frühjahr auch noch Teilzeit-Imker. Auf diese Weise soll der Erwerb von Fachwissen mit Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung kombiniert werden.

„Wir haben nach einem Azubi-Projekt gesucht, das gefühlt weit weg ist von unserem Stahl-Alltag“, erklärt Carmen Stubbe, die bei Starofit fürs Marketing und die Berufsausbildung zuständig ist. „Und es sollte nachhaltig sein.“ Zwei Bienenvölker leben auf dem Firmengelände. Die Betreuung übernehmen die Auszubildenden. Sie konnten sich entweder fürs Imker- oder fürs Marketing-Team entscheiden. Einmal wöchentlich kommt ein externer Imkerpate ins Haus, der die 16- bis 24-Jährigen mit dem nötigen Know-how versorgt.

Es dauerte nicht lange, da fielen den Nachwuchskräften die ersten Parallelen zwischen ihren Bienenvölkern und der Organisation eines Unternehmens auf. „Man kann sich viel von ihnen abgucken“, sagt Niklas Schulte über die Bienen. Ein konkretes Beispiel nennt sein Azubi-Kollege Pascal Rosowski: „Die Bienen durchlaufen unterschiedliche Stadien und Stationen. Sie steigen immer weiter in der Hierarchie auf.“

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Rund 40 Kilogramm Honig haben die Starofit-Azubis geerntet. Einnahmen generieren wollen und müssen sie damit nicht. Der Honig wird verschenkt – schließlich ist auch die Kunden- und Mitarbeiterbindung eines der Projektziele. Letzte funktioniert bei Starofit allerdings längst: „Wir bilden für den eigenen Bedarf aus“, sagt Carmen Stubbe. „Mehr als 80 Prozent unserer insgesamt 65 Mitarbeiter sind ehemalige Auszubildende.“

Mit seinem Bienenprojekt hat sich das Unternehmen um den „Preis für Innovative Ausbildung“ (PIA) der NWZ beworben. Unabhängig vom Ausgang des Wettbewerbs: An der Idee der Nachhaltigkeit hält Starofit fest. Die von der Gemeinde gesäten Bienenweiden auf und neben dem Firmengelände an der Güterstraße sollen auch in den nächsten Jahren wieder Farbtupfer in den Stahl-Alltag setzen. „Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr vielleicht sogar Saatgut bekommen, das für mehrjährige Blüte sorgt“, so Carmen Stubbe.  Zur Förderung der Insektenpopulation sind in diesem Jahr 10 000 Euro in den Gemeindehaushalt eingestellt worden. Bis Mitte Oktober soll Saatgut mit mehrjährigen Pflanzenarten auf kommunalen Liegenschaften und an Gewerbestandorten ausgesät werden.

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Karoline Schulz Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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