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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wege und Plätze im Garten nicht komplett versiegeln

02.05.2018

Ganderkesee Wege und Plätze benötigt man auch in einem naturnahen Garten zur Untergliederung sowie als Aufenthaltsraum für eine Sitzecke. Allerdings ist dazu nicht eine totale Versiegelung (zum Beispiel mit einbetonierten Steinen) erforderlich. Natursteine oder Klinker können so verlegt werden, dass in den Fugen Wildkräuter wachsen und Wildbienen sowie Weg- und Sandwespen ihre Nester anlegen können.

Sandbienen, die zu den Wildbienen gehören, lassen sich derzeit gut auf solchen Wegen mit sandigem Untergrund beobachten. Die fünf bis 16 Millimeter großen Arten bilden meist nur eine Generation und fliegen vor allem im Frühjahr. Sie graben fünf bis 60 Zentimeter tiefe Nester, vorzugsweise in lockerem Sand. Die Sandbienen können sich nur im Boden entwickeln. Ein Insektenhotel ist für diese spezialisierten Arten keine Alternative. Die Brutzellen der Bienen liegen in Nebenröhren, die von dem Hauptgang abzweigen. Seiten- und Hauptgang werden nach Ablage der Eier und der Anlage eines „Proviants“ aus Pollen verschlossen.

Zurzeit deuten kleine Sandhügel in Steinritzen auf Wegen auf das Vorhandensein dieser Nester hin. Sie geben Hinweise auf einen naturnahen Garten, da die Bienen auf Blütenpflanzen wie Weiden, Ochsenzunge, Ehrenpreis, Dolden, Kreuz- und Korbblütler angewiesen sind.

In den Nestern der Sandbienen legen auch auffällig rot gefärbte „Kuckucksbienen“ ihre Eier ab. Auch andere Bienen, Weg- und Sandwespen entwickeln sich in den Sandfugen. Mein Appell: Freuen Sie sich an diesen für den Menschen völlig harmlosen Hautflüglern und verwenden Sie kein Gift! Es handelt sich bei diesen Sandhäufchen mit einem größeren zentralen Loch nicht um Ameisennester!

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