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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

„Zoe“ hilft beim Ehrenamt

06.12.2018

Ganderkesee Das hätten sich die Ehrenamtlichen des Freiwilligen-Forums „Mach mit“ und des Seniorenbeirates wahrscheinlich auch nicht träumen lassen: Da müssen sie doch im Januar glatt noch mal zur „Fahrschule“, nur weil sie sich ehrenamtlich engagieren!

Nein, so schlimm, wie sich das jetzt anhört, ist es nicht. Die „Fahrschule“ besteht aus einer Einweisung und die ist tatsächlich nötig, auch wenn die Ehrenamtlichen allesamt erfahrene Fahrerinnen und Fahrer sind. Denn ihr neues Einsatzfahrzeug fährt elektrisch – und da gibt es schon ein paar Unterschiede zum üblichen „Verbrenner“.

E-Autos im Dienst der Gemeinde

Die Gemeinde Ganderkesee nutzt bisher einen elektrisch betriebenen Volkswagen e-Up für Dienstfahrten.

Der neue Zoe hat eine Reichweite von bis zu 150 Kilometern pro Ladung. Geladen wird das Fahrzeug nachts in der Tiefgarage des Rathauses.

Wenn die Ehrenamtlichen das E-Auto nicht nutzen, steht es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde für Dienstfahrten zur Verfügung.

Der Einsatz des Fahrzeuges wird über das Freiwilligenforum „Mach mit“ und das Rathaus koordiniert.

Eine weitere Ladesäule soll noch in diesem Jahr an der Bergedorfer Straße errichtet werden.

Am Mittwoch übergaben Ganderkesees Klimamanager Lars Gremlowski und Maik Ehlers vom Landkreis Oldenburg einen nagelneuen Renault Zoe als Bürgerauto an das Freiwilligenforum. „Noch ist er strahlend weiß“, so Gremlowski, das wird sich aber in den kommenden Wochen noch ändern. Nicht, weil das Auto über Matschpisten gejagt wird, sondern weil noch die Logos von sämtlichen Förderern aufgebracht werden müssen.

Das Auto ist Teil eines größeren Projektes, welches über den Landkreis organisiert wird. Auch in anderen Gemeinden werden Fahrzeuge, insgesamt fünf, angeschafft und zum Beispiel für den gemeinnützigen Zweck eingesetzt. In Ganderkesee ist dieser Zweck die Arbeit der Ehrenamtlichen, besonders zunächst derjenigen, die in der Seniorenarbeit tätig sind. „Bislang war es immer schwierig, wenn private Autos genutzt wurden“, erklärt Christa Wachtendorf, zuständig fürs Freiwilligenforum. Denn Fahrten mit dem privaten Pkw für das Ehrenamt waren nicht versichert.

Aber nicht nur aus diesem Grund ist der Renault Zoe, dessen Einsatz über das Freiwilligenforum koordiniert wird, ein echter Zugewinn. „Wir erhoffen uns davon auch, dass wir mehr Fahrten zusammenlegen können“, so Lars Gremlowski. Mögliche Einsätze wären zum Beispiel Fahrten aus den Randlagen zum Arzt. „So etwas wird häufig gewünscht“, sagt Christa Wachtendorf. Aber auch Fahrgemeinschaften mit einem Begleiter und bis zu drei Senioren zum Einkaufen sind denkbar. Die Wohnberater müssen nun ebenfalls nicht mehr auf private Pkw zurückgreifen, wenn sie ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit nachgehen.

Aber warum können die Ehrenamtlichen nicht gleich loslegen, sondern müssen erst eine Einweisung bekommen? Neben dem eher ungewöhnlichen Schlüssel, der in Kartenform daher kommt, muss natürlich der Ladevorgang erklärt werden, weiß Lars Gremlowski. Aber auch auf der Straße gibt es mehr Dinge zu beachten, als man es von herkömmlichen Autos gewohnt ist. „Das Auto ist deutlich leiser“, so der Klimaschutzmanager“ und weiter an die Ehrenamtlichen: „Das muss Ihnen bewusst sein.“ So würden sich Fußgänger mitunter erschrecken, wenn E-Autos plötzlich losfahren, ohne dass ein Motorengeräusch zu hören ist.

Eine Problematik, derer sich auch die Hersteller bewusst sind. Das Bürgerauto hat deswegen ein zuschaltbares Geräusch, dass lauter wird, je schneller das Auto unterwegs ist. Dieses simulierte Motorengeräusch kann auch ausgeschaltet werden, „aber den Knopf drückt niemand“, betont Gremlowski.

Claus Arne Hock
Volontär, Agentur Schelling
Redaktion Ganderkesee
Tel:
04222 8077 2743
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