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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bis Ende Mai alles neu am Neuen Markt

06.02.2018

Ganderkesee Manch einer frotzelte schon schon über Parallelen zum Berliner Flughafen, doch nun soll er endlich beginnen: der Umbau des Ganderkeseer Marktplatzes. „Nach dem Fasching geht’s los“, sagt Henning Kahl, Fachdienstleiter Tiefbau bei der Gemeindeverwaltung. Bis zum 31. Mai habe das ausführende Unternehmen, der Garten- und Landschaftsbaubetrieb Stegemann aus Löningen, der auch schon an der Sanierung der Ortsdurchfahrt Bookholzberg mitgewirkt hatte, Zeit für die Umsetzung. Das Datum für die Fertigstellung hat sich die Gemeinde zusichern lassen.

Eigentlich hatten die Umbauarbeiten bereits im Juni vorigen Jahres beginnen sollen, allerdings führte die Ausschreibung zu keinem wirtschaftlichen Angebot (die NWZ berichtete). Das, so erklärt Kahl, habe mit daran gelegen, dass der Baubeginn auf das Jahr 2017 fixiert worden sei. Der Zeitrahmen sei bei der neuerlichen Ausschreibung erweitert worden, was letztlich zum Erfolg geführt habe.

Zudem habe die Gemeinde „an vielen kleineren Schrauben gedreht“, um die Kosten zu senken. So seien beispielsweise das Beleuchtungskonzept und der Umfang der Ausstattung noch einmal auf den Prüfstand gekommen. Dank der Einsparungen kann nun sogar die zwischenzeitlich aus dem Konzept gestrichene Brunnenanlage, ein Düsenfeld mit mehreren Wasserfontänen, doch realisiert werden.

Starten werden die Arbeiten laut Kahl voraussichtlich damit, dass von der Rathausstraße aus eine Zu- und Ausfahrt geschaffen wird, über die Autofahrer künftig – außerhalb der Markttage – die Parkflächen im vorderen Bereich des Platzes erreichen können. Hier müsse ein Teil des Pflasters aufgenommen werden, um die Parkplätze zu markieren.

Für die Erneuerung der Beleuchtung müssen neue Leitungen verlegt werden. Auch die Wasserversorgung für den Wochenmarkt wird erneuert und verlegt, so Kahl. Einige der Hochbeete sollen weichen, andere werden saniert. Im hinteren Teil des Marktplatzes, wo sich derzeit noch Parkflächen befinden, entstehen Aufenthaltsbereiche mit Spielgeräten für Kinder und Trimm-dich-Geräten für Erwachsene. Von der Rathausstraße aus soll eine optische Achse zum Durchgang zum Famila-Parkdeck entstehen. Auch eine Ladesäule für Elektrofahrräder wird laut Kahl integriert. Zudem würden die technischen Voraussetzungen für den Bau einer Ladesäule für E-Autos geschaffen.

450 000 Euro kosten die Straßenbaumaßnahmen, hinzu kommen noch die Planungskosten sowie die Kosten für die Bepflanzung. 375 000 Euro erhält die Gemeinde an Fördermitteln aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) des Landes.

Karoline Schulz
Redakteurin, Agentur Schelling
Redaktion Ganderkesee
Tel:
04222 8077 2745

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