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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Vorplatzumbau bleibt weiter umstritten

24.08.2019

Ganderkesee Entsteht aus der Umgestaltung des Platzes vor Bücherei und Kita gleich ein ganzes Verkehrskonzept für den westlichen Lauf der Raiffeisenstraße? Dieser Wunsch zeichnet sich nach der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesellschaft ab. Mit Blick auf die Verkehrssicherheit will die Verwaltung den Vorplatz grundlegend umgestalten, dort parkende Autos verbannen und lediglich Fußgängern, Radlern sowie Büchereilieferungen und Kitabussen den Zuweg erlauben. Doch diese am Donnerstagabend im Ausschuss vorgestellten Plänen reichen einigen Mitglieder nicht weit genug. ­ Dennoch gab der Ausschuss eine einstimmige Beschlussempfehlung für das rund 125 000 Euro teure Vorhaben ab.

Querungshilfe sinnvoll?

Marion Vosteen (FDP) stellte den Nutzen der vorhandenen Querungshilfe zwischen dem Festplatz und der Bücherei infrage. So werde die Straße vom Festplatz aus oft in der Höhe gequert, wo gerade das Auto geparkt sei – ­ und nicht an der Querungshilfe. Ihre Hoffnung: „Vielleicht wird das anders, wenn der Büchereiplatz übersichtlicher wird.“ Allerdings seien Fußgänger sowie Autofahrer oft unsicher, wie die Querungshilfe zu nutzen sei, wenn sich die Verkehrsteilnehmer begegneten – stehenbleiben oder gehen beziehungsweise anhalten oder weiterfahren?

Susanne Steffgen (Linke) hakte bezüglicher der Zahl der Behindertenparkplätze nach. Einer ist auf dem Festplatz, einer am Rand der Raiffeisenstraße geplant. Erika Schröter (SPD) forderte mehr Weitblick: Unter Bezug auf die Verkehrssicherheit sollte der westlich liegende Kreuzungsbereich vor der Bücherei mit Raiffeisenstraße, Habbrügger Weg und Atlasstraße eingeengt werden.

Kreuzung birgt Gefahren

Schröters Ziel: „Auf kurzem Weg zur Kita.“ Parteigenossin Christel Zießler sprang ihr zur Seite: „Die Kreuzung ist ein Gefahrenpunkt, das ganze Thema muss in den Straßen- und Verkehrsausschuss“, betonte sie. Volker Schmidt (Freie Wähler) wollte zudem den Zugang zur Turnhalle hinter Kita und Bücherei mit einbeziehen.

Klare Worte angesichts dieser Gemengelage fand Carsten Wünker, Leiter Fachdienst Natur, der die Umgestaltungspläne vorgestellt hatte: „Diese Wünsche haben alle nichts mit dem Projekt zu tun.“ Auch Erster Gemeinderat Lange rief schließlich dazu auf, bei der Sache zu bleiben: „Das ist nichts für den Straßen- und Verkehrsausschuss. Es geht hier nicht um eine Gesamtkonzeption für das Areal, sondern um den Vorplatz.“ Das Vorhaben jetzt nicht auszuweiten, habe auch mit der Finanzierung aus nicht genutzten Haushaltsmitteln zu tun. Dieses Geld sei beim zurückliegenden Ausbau der Raiffeisenstraße übrig geblieben, erklärte Lange: „Es geht darum, den Platz in einen Ort der Begegnung umzuwandeln, nur dann sind 50 Prozent der Kosten aus EU-Fördermitteln (LEADER) zuschussfähig.“

Der UWG-Fraktionschef Carsten Jesußek störte sich an einer ganz anderen Facette der geplanten Neugestaltung: „Die Parkplätze vor Kita und Bücherei fallen weg, Besucher sollen auf den Festplatz ausweichen. Was, wenn Fasching ist oder andere Großveranstaltungen?

Parkplätze fallen weg

Einen „Plan B“ fürs Parken bot Wünker für diesen Fall nicht: „Da ist Improvisieren gefragt.“ Der Platz soll auch Bäume, Sträucher Hecken und Blühflächen erhalten. Kostenseitig, mahnte Timo Spille (CDU) müsse auch der Unterhalt der vielen Grünflächen berücksichtigt werden. Am Ende der Diskussion gab der Ausschuss dennoch einstimmig seine Empfehlung für die grundlegende Umgestaltung. Dazu Ausschussvorsitzender Hans-Jürgen Hespe: „Wir es genau aussehen soll, haben wir aber noch nicht beschlossen.“ Zießlers Tipp: „Entschieden wird im Verwaltungsausschuss und im Rat.“ 

Thorsten Konkel Redakteur, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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