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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Rathausstraße In Ganderkesee: „Schandfleck“ an der Einkaufsmeile

26.02.2020

Ganderkesee Wer sich von Norden in Ganderkesees Rathausstraße begibt, kommt zwangsläufig an dem Gebäude vorbei, das von vielen Beobachtern nur noch als „Schandfleck“ wahrgenommen wird: ein weiß verklinkerter und gestrichener Flachdachbau, von dem Putz und Farbe abblättern, mit heruntergelassenen Jalousien und einer schlichten Holztür, auf der Plakate kleben. Seit Jahren steht das Häuschen so da, ungenutzt und ungepflegt – eine verwahrloste Immobilie direkt am Eingang zur zentralen Ganderkeseer Einkaufsmeile.

„Das ist ein Schandfleck und der muss da weg“, wünscht sich Gerold Ahlers, Vorsitzender des Orts- und Heimatvereins Ganderkesee. Der Verein macht seit vielen Jahren auf den Schandfleck aufmerksam und fordert unter anderem in seiner jährlichen Info-Broschüre immer wieder dessen Beseitigung.

Politik und Verwaltung indes sind nach eigenen Angaben die Hände gebunden: „Die Möglichkeiten der Gemeinde, auf den Eigentümer einzuwirken, sind zurzeit sehr gering“, teilte Peter Meyer, Leiter des Fachbereichs Gemeindeentwicklung im Rathaus, auf Anfrage mit. „Ein Kontakt besteht nicht, über die Absichten des Eigentümers haben wir keine Kenntnis.“

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Auch der Verein Gantermarkt, in dem sich die örtlichen Kaufleute zusammengeschlossen haben, wünscht sich eine Veränderung an dieser exponierten Stelle direkt neben dem 2018 neu gestalteten Marktplatz. „Leider geht es nicht voran – und wir haben keine Handhabe“, bedauert Gantermarkt-Vorsitzender Timo Vetter.

Genutzt wurde das Gebäude zunächst als Kiosk, zuletzt betrieb ein Pächter darin einen Döner-Imbiss. Nach Informationen, die der NWZ vorliegen, besteht dieses Pachtverhältnis immer noch. Warum es nicht aufgelöst wird, ist unklar. Der Eigentümer des Grundstücks, das sich nördlich am Marktplatz entlang bis an den Grünen Weg erstreckt, wollte sich zu der Situation auf Anfrage der NWZ nicht äußern.

Die Immobilie liegt nach Angaben von Peter Meyer im örtlichen Kerngebiet und kann genutzt werden wie die umliegenden Bereiche auch. Der geltende Bebauungsplan lasse eine weitgehende Bebauung des Grundstücks zu. Denkbar seien Bauten wie an den anderen Seiten des Marktplatzes. „Das Gebäude beeinträchtigt das Gesamtbild des Bereiches am Neuen Markt und an der Rathausstraße aufgrund seiner äußeren Gestaltung, seines Leerstandes und seines baulichen Zustandes“, fasst Peter Meyer zusammen. Aus Sicht der Gemeinde wären „alsbaldige Änderungen sehr erstrebenswert.“

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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