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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wo Hecken geknickt und gekreuzt werden

10.11.2017

Ganderkesee Georg Müller hat da was „ausgeheckt“, leitete Ausschussvorsitzender Dr. Volker Schulz-Berendt am Mittwochabend ein. Im Vortrag des Ganderkeseer Hecken-Experten ging es anschließend um Knick-, Kreuz- oder auch Kopfbaumhecken. All die könnten demnächst in der Gemeinde Ganderkesee nebeneinander zu sehen sein.

Denn der Umweltausschuss sprach sich für den Vorschlag Müllers aus, einen Heckengarten anzulegen. Nur die CDU stimmte dagegen. Das Grundstück sei bisher nicht gekauft und die Kosten unklar, begründete CDU-Ratsherr Günter Westermann. Zudem seien viele Ausgleichsflächen ungepflegt.

Der Heckengarten, in dem unterschiedliche Feldeinfriedungen dargestellt werden sollen, neben Heckenarten auch Weidetore, Steinwälle und verschiedene Zäune, könnte laut Gemeindeverwaltung auf einem 1,6 Hektar großen Gelände nahe der Dummbäke in Birkenheide entstehen. Dieses Grundstück hatte die Gemeinde sowieso für Ausgleichsmaßnahmen kaufen wollen. Der Standort sei laut Fachbereichsleiter Peter Meyer gut zu erreichen und werte die Umgebung auf. So etwas gebe es nirgendwo sonst und sei nicht nur für Fachpublikum interessant, sondern könnte auch den Tourismus fördern. Außerdem könnte der Garten für Umweltbildung genutzt werden.

Das Wissen über verschiedene Feldeinfriedungen gehe verloren, so Müller. So sei etwa der letzte „Heckenknicker“ vor einiger Zeit verstorben. In Ganderkesee gebe es einmalige Heckenformen, die es zu erhalten gelte. Zwischen den Einfriedungen könnte eine Blühwiese angelegt werden.

Jürgen Struthoff (FDP) fragte, wer die Anlage denn anlegen und pflegen soll. Die Gemeinde müsse die Gehölze zahlen, das Anlegen könne er kostenfrei realisieren, so Müller. In die Pflege sollen Landvolk, Schulen und Vereine eingebunden werden.

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